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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Eine Flucht in Bildern

Datum 08.11.2018

Justizministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hat eine Ausstellung eröffnet, in der Menschen aus Syrien und Afghanistan ihren Weg in Bildern darstellen.

Eine Menschengruppe in einer Galerie. Justizministerin Sütterlin-Waack bei der Ausstellungseröffnung in Schleswig. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Justizministerin Sütterlin-Waack bei der Ausstellungseröffnung in Schleswig. © Stadt Schleswig

Flucht, Vertreibung, Hoffnung – all das sind Themen der Ausstellung "Ansichten und Einsichten – Menschen(un)würde auf der Flucht", die Justizministerin Sütterlin-Waack nun in der Volkshochschule Schleswig eröffnet hat. "Diese Ausstellung ist sehr beeindruckend. Es sind tiefgreifende, berührende wie verstörende Bilder, die uns ansprechen", sagte Sütterlin-Waack.

Mutige Künstler

Die Gemälde stammen von jungen Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak, aus Afghanistan und dem Iran. "Es gehört großer Mut dazu, sich in einer unbekannten und bislang fremden Welt mit dem Malen von Bildern so zu öffnen", betonte die Ministerin. In Deutschland herrsche seit mehr als 70 Jahren Frieden, Freiheit und gewachsener Wohlstand – das sei leider nicht überall auf der Welt so.

"Diese jungen Menschen haben auf ihrer Flucht existentielle Grenzerfahrungen gemacht und Dinge erlebt, die wir uns in unserer Gesellschaft kaum vorstellen können, selbst nie erleben möchten und hoffentlich auch nie müssen. Auch das sollte am heutigen Tag in unser Bewusstsein rücken", sagte Sütterlin-Waack.

Ministerin übernimmt Schirmherrschaft

Die Schau "Ansichten und Einsichten" mache auf eine ganz eigene Art deutlich, wie gut es den Einwohnern von Schleswig-Holstein gehe, lobte die Ministerin. Deshalb habe sie sehr gerne die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen. "Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen aus unserer Region sich diese Bilder ansehen."

Einen großen Dank richtete sie auch an die Flüchtlingshilfe: "Die Arbeit und das große Engagement vieler ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger, auch hier in unserer Region Schleswig-Haddeby, machen einen großen Teil des Fundaments dieser in unser Land gesetzten Hoffnungen aus", betonte Sütterlin-Waack.