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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Dr. Sütterlin-Waack würdigt Buswerbung zum "Schutz vor Gewalt" in Lübeck

Datum 01.03.2018

Buswerbung soll betroffenen Frauen helfen

Buswerbung Buswerbung "Schutz vor Gewalt" (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © MJEVG

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lübeck hat in Kooperation mit dem Kriminalpräventiven Rat der Stadt Lübeck die Idee entwickelt, einen Bus mit allen Hilfenummern auf allen Buslinien durch die gesamte Stadt Lübeck fahren zu lassen - in Verbindung mit dem Motiv "Gewalt gegen Frauen". Dieser Linienbus der Verkehrsbetriebe Lübeck ist großflächig mit vielen Informationen über Hilfsangebote beklebt. Betroffene Frauen finden hierüber die Telefonnummern des Lübecker Frauennotrufs, der beiden Frauenhäuser, der Gewaltopferambulanz und auch die Telefonnummer der Polizei.

Am 01. März besucht die Ministerin die beiden Frauenhäuser in Lübeck und würdigt dabei auch die Buswerbung zum Schutz vor Gewalt für Frauen in Lübeck, die vollständig vom Gleichstellungsministerium finanziert wird.

Informationen über das Frauenhaus Lübeck Hartengrube und das autonome Frauenhaus Lübeck finden Sie hier:

Autonomes Frauenhaus Lübeck

Das autonome Frauenhaus Lübeck hat 40 Plätze und feierte im Sommer 2017 sein 40jähriges Bestehen. Im Jahr 2013 wurde das Projekt "Lübecker Stadtmütter" ins Leben gerufen. Hier werden Mütter mit und ohne Migrationshintergrund, mit Kindern aller Altersstufen, über soziale und gesellschaftliche Themen fortgebildet, um mit diesem Wissen Informations- und Aufklärungsarbeit in ihrem Umfeld und in ihrer Nachbarschaft leisten zu können. 2011 eröffnete der sogenannte "Laden 58". Hierbei handelt es sich um einen kleinen Second Hand Laden mit Kinderzimmer, der von ehemaligen und aktiven Frauenhausbewohnerinnen ehrenamtlich geführt wird.

Frauenhaus Lübeck Hartengrube

Das trägergebundene Frauenhaus Lübeck Hartengrube hat 15 Plätze und existiert seit 1985. Träger des Frauenhauses ist die AWO. Die Besonderheit des Frauenhauses Hartengrube ist der systemische Ansatz der Frauenhausarbeit. Die Adresse des Frauenhauses ist öffentlich und bekannt. Das Frauenhaus ist allerdings an den Eingangsbereichen mit Kameras versehen und selbst so abgesichert, dass Außenstehende nicht einfach hineinkommen. Weiterhin eröffnet der systemische Ansatz die Möglichkeit, das soziale Umfeld in Beratungen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Frauenhauses mit einzubeziehen. Das umfasst nicht nur Freunde und Verwandte sondern auch den gewalttätig gewordenen Partner. In Paargesprächen kann beispielsweise das Umgangsrecht oder der weitere Verlauf der Beziehung besprochen werden.