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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

4,2 Millionen Euro für hilfesuchende Frauen

Datum 21.12.2017

Das Land unterstützt ein Projekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, um Frauen aus Frauenhäusern eine eigene Wohnung zu ermöglichen.

Eine Frau berät eine andere Frau. Die Mitarbeiter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands helfen Frauen bei ihrem Weg in ein neues Leben. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Mitarbeiter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands helfen Frauen bei ihrem Weg in ein neues Leben (Symbolbild). © dpa

Frauen, die von ihren Partnern zuhause bedroht und misshandelt werden, können sich an eines der 16 Frauenhäuser im Land wenden. Hier erhalten sie nicht nur eine geschützte Unterkunft, sondern auch weitere Hilfen, um in ein Leben ohne Gewalt zu starten. Häufig bedeutet das: Trennung vom Partner und die Suche nach einer eigenen Wohnung. Die schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt führt dazu, dass Frauen nach einem Aufenthalt in einem Frauenhaus oft erhebliche Probleme haben, eine angemessene und bezahlbare Wohnung zu finden. Daher dauert der Aufenthalt im Frauenhaus oftmals länger an, als notwendig.

Bezahlbaren Wohnraum finden

Dieses Problem will der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein mit seinem Projekt "Wohnraumbeschaffung durch Kooperation" lösen. Unterstützung kommt dabei vom Land. Frauen, die keinen Schutzbedarf mehr haben, soll dabei geholfen werden, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Darüber hinaus werden vier regionale Servicestellen eingerichtet, die die Mietverhältnisse begleiten und im engen Kontakt zur Wohnungswirtschaft stehen. Dafür stellt die Landesregierung bis Ende 2022 rund 4,2 Millionen Euro zur Verfügung, im November flossen bereits die ersten 200.000 Euro an die Projektträger.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband