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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Gleichstellungsministerium fördert Wohnraumprojekt

Datum 21.12.2017

Start eines Projektes für schutzbedürftige Frauen

Zwei Frauen werden beratenFrauen für die Wirtschaft gewinnen © R. Seeberg / grafikfoto.de

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein erhielt im November 2017 200.000 Euro für das Projekt "Wohnraumbeschaffung durch Kooperation - bezahlbarer Wohnraum für Frauen, die mit ihren Kindern in Frauenhäusern leben". Damit sollen Frauen unterstützt werden, die das Frauenhaus verlassen möchten und auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung sind. Das Projekt läuft insgesamt bis Dezember 2022. Bis zu diesem Zeitpunkt wird insgesamt eine Summe von 4,2 Mio Euro zur Verfügung gestellt.

Das Projekt

Die schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt führt dazu, dass Frauen nach einem Aufenthalt in einem Frauenhaus oft erhebliche Probleme haben, eine angemessene und bezahlbare Wohnung zu finden. Aus diesem Grunde dauert der Aufenthalt im Frauenhaus oftmals länger an, als notwendig.

Ziel des Projektes "Wohnraumbeschaffung durch Kooperation - bezahlbarer Wohnraum für Frauen, die mit ihren Kindern in Frauenhäusern leben" ist es, schnell und unkompliziert Frauen zu unterstützen, die keinen Schutzbedarf mehr haben. Ihnen soll bei ihrer Suche nach eigenem, bezahlbarem Wohnraum geholfen werden. Außerdem werden im Rahmen des Projekts vier Regionale Servicestellen eingerichtet, die neben der Vermittlung von Wohnraum auch die Mietverhältnisse begleiten und stabilisieren und die Vernetzungsarbeit mit der Wohnungswirtschaft vor Ort sicherstellen sollen. Hauptziel der Regionalen Servicestellen ist die Unterstützung und Begleitung der Frauen in ein eigenständiges Leben.
Denn nur wenn eine nicht mehr schutzbedürftige Frau eine Wohnung für sich und evtl. ihre Kinder findet, wird ein Platz im Frauenhaus für eine schutzbedürftige Frau frei.

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Mit diesem Ansatz kann betroffenen Frauen sehr direkt geholfen werden.

Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Leider zeigt die Erfahrung, dass Frauen, die nach der Unterbringung im Frauenhaus eine Wohnung suchen, es nicht sehr leicht haben. Sie stehen in Konkurrenz zu den vielen anderen Menschen, die auch auf der Suche nach einer Wohnung sind.
Die Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gleichstellungsministerium, Frauenhäusern, der Wohnungswirtschaft, der Kreise und Kommunen sowie des PARITÄTISCHEN starten das gemeinsame Projekt und setzen einen begleitenden Beirat ein, der während der gesamten Projektlaufzeit die Begleitung des Vorhabens sicherstellen soll.

Der Paritätische