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Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz

Porträt
Claus Christian Claussen

Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz

© Lulla / stock.adobe.com

Europaminister Claussen besucht Fehmarnbelt-Tunnel-Baustelle

Datum 30.07.2021

RØDBYHAVN. Schleswig-Holsteins Europaminister Claus Christian Claussen hat sich gestern (29. Juli) im dänischen Rødbyhavn einen Eindruck vom Stand der Bauarbeiten für den Fehmarnbelt-Tunnel gemacht. Gemeinsam mit dem Deutschland-Direktor der staatlichen dänischen Projektgesellschaft Femern A/S, Lars Friis Cornett, besichtigte er von Land- und von Seeseite aus die Baustelle. Seit Anfang Juli laufen vor der dänischen Küste die Aushubarbeiten für den 18 Kilometer langen Tunnelgraben. Auch der große Arbeitshafen bei Rødbyhavn, mit dem im Juni vergangenen Jahres begonnen wurde, nimmt weiter Form an und soll bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. „Hier ist das Großprojekt Fehmarnbelt-Tunnel schon sehr konkret und eindrucksvoll zu sehen. Der riesige Arbeitshafen und der Portalbereich lassen die Dimensionen dieses Projektes erahnen“, sagte der Minister. „Der Fehmarnbelt-Tunnel wird nach seiner Fertigstellung die Region noch enger zusammenwachsen lassen und die deutsch-dänische Partnerschaft weiter vertiefen.“ Cornett ergänzte: „Mit dem Fehmarnbelt-Tunnel schließen wir eine Lücke im europäischen Verkehrsnetz. Wenn der Fehmarnbelt-Tunnel 2029 eröffnet, wird die Fahrt zwischen Deutschland und Dänemark nur noch 10 Minuten mit dem Auto und 7 Minuten mit der Bahn dauern.

Der 500.000 Quadratmeter große Hafen wird Europas größter Arbeitshafen. Hier werden die Materialien für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels angeliefert werden. Später werden über ihn die fertigen Tunnelelemente in den Fehmarnbelt geschleppt, um dann an ihren endgültigen Positionen am Meeresboden abgesenkt zu werden. Hinter dem Arbeitshafen werden derzeit die Flächen für die Fabrik vorbereitet, in der später die Tunnelelemente hergestellt werden. Der Bau der Fabrik soll im kommenden Jahr beginnen. Auch die Landgewinnung vor der Küste Lollands ist bereits in vollem Gange. Mit dem Aushubmaterial von Arbeitshafen und Tunnelgraben entstehen bei Rødbyhavn rund 300 Hektar neue Natur- und Freizeitflächen.

  

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-3706 | Telefax 0431  988-3704 | E-Mai: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjevg  

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