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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack: "Existenzgründerinnen brauchen Mut, Unterstützung und noch bessere Rahmenbedingungen."

Datum 19.11.2019

FLENSBURG. Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack hat sich heute (19. November) in Flensburg mit Gründerinnen und Unternehmerinnen getroffen. Auf der Veranstaltung von „Women Inspire“ (WINspire), die Frauen über das Thema Gründungen informieren möchten, erklärte sie: „Existenzgründerinnen sind für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger Faktor. Neben ökonomischen Motiven sind Frauen stärker durch gesellschaftliche und soziale Themen motiviert. Trotz positiver Grundtendenz sind Gründerinnen in der europäischen Unternehmenslandschaft aber nach wie vor die Ausnahme. Nur knapp 16 Prozent der Startup-Gründer in Europa sind Frauen, in Deutschland sind es 15 Prozent.“

Es gehörten Mut zum Risiko und ein besonderer Einsatz für eigene Ideen zu Existenzgründungen, so die Ministerin. „Im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik prüft mein Haus gerade, ob ganz bestimmte Themen, die die Verbesserung und Förderung der Situation von Frauen im Wirtschaftsleben pushen könnten, in eine eigene landesweite Gleichstellungsstrategie aufgenommen werden sollen. Dabei geht es um Aspekte wie

  • Gleichstellung als Wirtschaftsfaktor,
  • Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen,
  • Abbau der Segregation auf dem Arbeitsmarkt,
  • Aufdeckung und Abbau von Stereotypen in der Gesellschaft und
  • die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Diese breitgefächerte Auflistung macht einmal mehr sichtbar: Gleichstellung ist ein Querschnittsthema, das alle politischen und gesellschaftlichen Bereiche betrifft. Die Herstellung der gleichberechtigten Teilhabe von Frau und Mann in allen gesellschaftlichen Bereichen beinhaltet die Herstellung gleicher Chancen auf dem Arbeitsmarkt und den Ausbau einer geschlechtergerechten Berufsberatung. Ein umfassender Ansatz erfordert daher das Zusammenwirken aller Beteiligten aus den verschiedenen Bereichen wie Politik, Bildung, Wirtschaft, Soziales und Arbeit“, betonte Sütterlin-Waack.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-3706 | Telefax 0431  988-3704 | E-Mai: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjevg

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