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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Land fördert weiterhin Lübecker Buswerbung zu Hilfeangeboten für Frauen

Datum 06.05.2019

LÜBECK/KIEL. Seit Anfang 2017 fährt ein Bus der Lübecker Verkehrsbetriebe durch die Hansestadt, der großflächig mit Hilfsangeboten beklebt ist. Aktuell ist er mit den Schriftzügen „Jede 4. Frau ist von Gewalt betroffen“ und „Du bist nicht allein!“ sowie verschiedenen Telefonnummern auf allen Linien und durch alle Stadtteile Lübecks unterwegs. Der Werbefläche sind die Telefonnummern des Lübecker Frauennotrufs, der beiden Frauenhäuser, der Gewaltopferambulanz der Rechtsmedizin am Lübecker UKSH sowie die Nummer der Polizei zu entnehmen. Auch in diesem Jahr finanziert das Gleichstellungsministerium die rund 5.000 Euro teure Aktion. "Dieses niedrigschwellige Angebot bietet sozusagen im Vorbeifahren Hilfe und Informationen an“, erklärte Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack dazu. „Es ist sehr wichtig, dass die verschiedenen Ansprechpartner und ihre Telefonnummern möglichst vielen Menschen bekannt sind. Umso schneller finden Frauen in Notsituationen konkrete Hilfe. Diese Kampagne ist eine einfache, aber effektive Ergänzung, um auf die bestehenden Angebote in Lübeck hinzuweisen."

Neben kleineren Aktionen wie der Lübecker Buswerbung oder der jährlichen Brötchentütenaktion fördert das Gleichstellungsministerium weitere Maßnahmen, um eine Verbesserung der Situation für von Gewalt betroffenen Frauen in Schleswig-Holstein herbeizuführen. So werden gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden kurzfristig zusätzliche 30 Frauenhausplätze in den Jahren 2019 und 2020 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ist die jährliche Förderung der Frauenhäuser über das Finanzausgleichsgesetz in diesem Jahr befristet um 324.000 Euro erhöht worden. Um sicherzustellen, dass sämtliche angemeldeten und erforderlichen Maßnahmen bedarfsgerecht gefördert werden können, wurden die Mittel für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen in Frauenhäuser noch einmal um 500.000 Euro auf jetzt 6,8 Millionen Euro erhöht.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-3706 | Telefax 0431  988-3704 | E-Mai: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjevg

 

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