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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack eröffnet weitere Servicestelle für
Wohnraumprojekt „Frauen_Wohnen“

Datum 17.05.2018

SCHWARZENBEK. In Schwarzenbek ist heute (17. Mai) eine weitere Servicestelle im Rahmen des Projekts „Frauen_Wohnen“ eröffnet worden. Sie wird in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn Frauen, die in einem Frauenhaus leben, bei der Suche nach einer eigenen Wohnung helfen. Bei der Auftaktveranstaltung im Amtsrichterhaus sagte Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack: "Mit dem heutigen Tag knüpfen wir dieses Hilfenetz für Frauen, die mit ihren Kindern oder allein aus einem Frauenhaus in eine eigene Wohnung umziehen möchten, wieder etwas dichter. Im Juni soll die letzte der insgesamt vier Servicestellen eingerichtet werden, dann gibt es landesweit schnelle und unkomplizierte Unterstützung für diese Frauen. Es geht konkret um Hilfe bei der Wohnungssuche, um Begleitung und Beratung oder auch um Kostenübernahmen etwa für einen Umzug, für Renovierungen oder für neue Möbel. Auf der anderen Seite entlasten wir die Frauenhäuser, die so mehr Platz haben für Frauen, die in akuter Not oder Gefahr sind. Ich freue mich, dass es dem Paritätischen gemeinsam mit vielen Partnern vor Ort gelungen ist, das Projekt „Frauen_Wohnen“ binnen eines halben Jahres erfolgreich anzuschieben. Ich hoffe nun darauf, dass die betroffenen Frauen die Angebote der Servicestellen auch intensiv nutzen", so die Ministerin.

Hintergrund
Mit dem Projekt „Frauen_Wohnen“ sollen Frauen mit Kindern (aber auch alleinstehende), die keinen akuten Schutzbedarf in einem Frauenhaus mehr haben, bei der Suche nach eigenem, angemessenem und nachhaltig bezahlbarem Wohnraum schnell und unkompliziert unterstützt werden. In 2017 förderte das Gleichstellungsministerium das Projekt mit 200.000,00 Euro. Von 2018 bis 2022 stehen für das Projekt jährlich 800.000,00 € bereit. Bei den Mitteln handelt es sich sowohl um wohnraumbezogene Sachkosten, als auch um investive Mittel. Projektträger ist der Paritätische Wohlfahrtsverband, welcher viele Frauenhäuser als Mitglied führt.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-3706 | Telefax 0431  988-3704 | E-Mail: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjevg

 

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