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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Coworking im echten Norden

Datum 15.09.2021

In einer dreimonatigen Testphase können die Mitarbeiter:innen der obersten Landesbehörden das flexible Arbeiten in Coworking-Spaces erproben.

Aus dem Homeoffice, eingeteilt in Kohorten oder mit regelmäßigen Tests – die Corona-Pandemie hat die Arbeit der meisten Menschen verändert, auch in der Landesverwaltung. "Für viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war und ist das Arbeiten von zuhause eine gute Lösung. Andere fühlen sich dabei auf Dauer nicht wohl, weil beispielsweise keine geeigneten Arbeitsräume zur Verfügung stehen oder die räumliche Trennung von Arbeit und Privatleben gewünscht wird", sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter.

Auf einer Pressekonferenz in Kiel kündigte er daher ein drittes Angebot an: das Arbeiten in sogenannten "Coworking-Spaces" in der Nähe des eigenen Wohnortes. Coworking-Spaces sind offen gestaltete Büroräume, in denen sich Interessierte aus ganz unterschiedlichen Bereichen flexibel einen Arbeitsplatz mieten und vor Ort austauschen können. Ab Oktober können das auch die Mitarbeiter:innen der obersten Landesbehörden zunächst für drei Monate testen. Die Kosten trägt das Land.

Chance für den ländlichen Raum

Ob mitten in der Kieler Innenstadt, direkt an der Nordseeküste in St. Peter-Ording oder auf einem alten Bauernhof in Rendswühren – das Coworking-Prinzip ermöglicht das Arbeiten an den unterschiedlichsten und naturnahen Orten. Dafür setzen sich bereits seit einigen Jahren die Mitglieder der Genossenschaft "CoWorkLand" ein. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Dataport unterstützen sie die Landesregierung bei der Testphase. Für ihren geschäftsführenden Vorstand, Ulrich Bähr, steht fest: "Das Homeoffice alleine ist für viele Menschen keine optimale Lösung. Coworking-Spaces verbinden die gute technische Ausstattung und den persönlichen Austausch mit weniger Pendelei und der Trennung von Beruf und Privatleben – also das Beste aus den beiden Welten."

Staatssekretär Schrödter sieht noch weitere Chancen. Das gelegentliche Arbeiten in Coworking-Spaces stärke die ländlichen Räume und die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben werde erleichtert. "Weniger Pendeln bedeutet darüber hinaus mehr Klimaschutz“, sagte er. Nach dem Ende der dreimonatigen Testphase werde geprüft, wie hoch die Akzeptanz sei. Der Arbeitstag der Zukunft müsse nicht mehr zwangsläufig ausschließlich in der Dienststelle verbracht werden.

Tag der offenen Tür

Am Samstag, 18. September, lädt die CoWorkLand-Genossenschaft alle Interessierten dazu ein, sich an einigen ausgewählten Orten über mobiles Arbeiten zu informieren. An diesem Tag wird auch Ministerpräsident Daniel Günther einen der Coworking-Spaces besuchen, den "Gettwork" in Gettorf. Die Testphase für die Mitarbeiter:innen der obersten Landesbehörden startet ab 1. Oktober. Sie können das Arbeiten in einem Coworking-Space dann zunächst bis zum Jahresende kostenlos testen.

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