Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

10 Jahre für den Fehmarnbelt

Datum 09.09.2021

Transparenter Interessensaustausch im Dialogforum zur Fehmarnbeltquerung – Ministerpräsident Günther zog zum zehnjährigen Bestehen eine positive Bilanz.

Am 1. Januar 2021 war es so weit: der erste symbolische Spatenstich zur Fehmarnbeltquerung nach mehr als zwölf Jahren Planung. Bereits 2008 hatten Deutschland und Dänemark einen Staatsvertrag über eine feste Verbindung zwischen der schleswig-holsteinischen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland geschlossen. 2029 soll der knapp 18 Kilometer lange Tunnel fertig sein.

Erfolgreiche Planung durch Transparenz

2011 hatte das Land ein unabhängiges Dialogforum ins Leben gerufen, um transparent mit den Bürger:innen, beteiligten Unternehmen sowie Verbänden über das Vorhaben ins Gespräch zu kommen.

Zehn Jahre später hat Ministerpräsident Daniel Günther nun auf einer Sondersitzung des Forums eine positive Bilanz gezogen. Die damalige Landesregierung unter Peter Harry Carstensen habe aufgrund zahlreicher öffentlicher Bedenken mit dem Forum eine bis dahin bundesweit einzigartige Form der Bürgerbeteiligung geschaffen: "Gegner und Befürworter, Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften, von Scandilines und der Allianz gegen die Feste Fehmarnbeltquerung – alle an einem Tisch. So wurden Betroffene zu Beteiligten", sagte Günther. Gemeinsam habe man sich unter anderem für einen Tunnel zur Entlastung der Fehmarnsundbrücke starkgemacht. Darüber hinaus gebe es mit 232 Millionen Euro außergewöhnlich hohe Mittel für den Lärmschutz, sagte er. "Diese Erfolge konnten wir nur durch die hervorragenden Arbeit im Dialogforum erreichen." Der Ministerpräsident dankte den Mitgliedern und Verantwortlichen des Dialogforums für ihr Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit: "Nur gemeinsam haben wir so viel für die Region erreicht."

Starke Bürgerbeteiligung

Günther betonte, die Arbeit des Dialogforums bleibe auch in Zukunft wichtig. Während der Planungsphase waren tausende Einsendungen von Bürger:innen und Verbänden eingegangen. Der Regierungschef dankte außerdem dem Sprecher des Forums, Dr. Christoph Jessen. Der ehemalige deutsche Botschafter in Kopenhagen habe die Belange aller Beteiligten immer unaufgeregt und objektiv im Blick behalten, kontroverse Meinungen zugelassen und oft zusammengebracht. "Dass wir heute auf viele positive Ergebnisse des Dialogforums zurückblicken können, ist zum entscheidenden Teil auch Ihr persönlicher Verdienst. Vielen Dank für die erfolgreichen zehn Jahre", sagte Günther.

Teilen: