Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

KI-Unterstützung für Blutspendedienste

Datum 04.08.2021

Blutspende-Teams fahren durch das ganze Land, um Spender:innen zu erreichen. Mit 100.000 Euro fördert das Land nun ein KI-Projekt, das diese Einsätze optimieren soll.

Blut spenden – Leben retten, was so einfach klingt, stellt Krankenhäuser regelmäßig vor große Herausforderungen, denn: Blutkonserven sind einfach zu knapp. Dieses Problem wollen auch die Kieler Geo-Informatiker:innen von "geconomy" lösen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) sollen verlässlichere Spende-Vorhersagen entstehen, damit die Blutspendedienste ihre Einsätze besser planen können.

Das Land unterstützt dieses Vorhaben mit rund 100.000 Euro. "Mit dem Einsatz von KI können wir Leben retten", sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, bei der Förderbescheidübergabe in Kiel. Das Projekt zeige, wie sinnvoll der Einsatz von KI für die Bevölkerung und die Gesundheitswirtschaft sei.

Mit KI und Algorithmus Spenden vorhersagen

Blutkonserven sind auch deshalb knapp, weil nur etwa drei Prozent der Bevölkerung Blut spenden – und das bei einem täglichen Bedarf von rund 15.000 Blutspenden in Deutschland. Geconomys Ziel ist es, dass Blutspendedienste an einem Ort möglichst viele Spender:innen in kurzer Zeit erreichen können. Dafür begleiten die Kieler Geo-Informatiker:innen schon seit 2007 regelmäßig Blutspende-Teams vom Deutschen Roten Kreuz. Anhand dieser Erfahrungen erstellen sie dann ortsabhängige Analysen zum Spendeverhalten. Im Rahmen des KI-Projekts sollen nun auch Algorithmen das individuelle Spendeaufkommen abschätzen, damit beispielsweise das Personal etwa durch Fahrzeiten-Optimierung effizienter arbeiten kann.

Zum KI-Projekt von geconomy

Teilen: