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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

MinisterIn_I

© M. Staudt / grafikfoto.de

Neue Ideen für die Energiewende

Datum 17.06.2021

Zum zehnten Mal haben sich Klimaschutzprojekte bei der Energie-Olympiade vorgestellt. 13 von ihnen werden mit insgesamt 97.000 Euro gefördert.

Neue Wege finden, wie die Energiewende gelingen kann und diese regional umsetzen – das ist das Ziel der Energie-Olympiade. Bei einer Online-Veranstaltung hat Ministerpräsident Daniel Günther nun die Preisträger:innen bekannt gegeben.

Auszeichnung für kreative Ideen

"Jedes einzelne Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende", lobte Günther. "Bei diesem Wettbewerb zeigen Sie eindrucksvoll und auf vielfältige Weise, wie das ganz konkret vor Ort aussehen kann."

Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) veranstaltet den Wettbewerb seit 2007. In diesem Jahr hatten 39 Kommunen 52 Projekte eingereicht. "Sie alle zeigen, wie groß der Tatendrang und die Kreativität bei uns im Land ist. Wir sind bei der Energiewende echte Vorreiter", hob der Ministerpräsident hervor.

Energieprojekt

In der Kategorie "Energieprojekt" konnten sich Kommunen bewerben, die mithilfe konkreter Projekte ihren Energieeinsatz verringert haben oder verringern werden. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

  • Stadt Flensburg
    Die Stadt Flensburg saniert ihre Anlage für die Zubereitung von Trinkwasser. In Zukunft soll die Abwärme der Hannah-Ahrendt-Schule dafür genutzt werden.
  • Gemeinde Grabau
    Die Gemeinde Grabau plant ein beinahe klimaneutrales Klärwerk. Eine Photovoltaikanlage mit innovativem Stromspeicher soll die Kläranlage mit Energie versorgen.
  • Stadt Neumünster
    Die Stadt Neumünster hat eine Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung und Vergabe erarbeitet.

Themenpreis

Drei Projekte, die sich für nachhaltigeren Verkehr einsetzen, erhalten den "Themenpreis".

  • 1. Preis: Kreis Pinneberg
    Der Kreis Pinneberg will den Fuhrpark der Kreisverwaltung mit E-Autos ausstatten und Ladesäulen zur Verfügung stellen. Dafür erhält er 15.000 Euro.
  • 2 Preis: Stadt Kiel
    Die Stadt Kiel plant, eine Fähre zu entwickeln, die batterieelektronisch betrieben wird. Diese soll auf der Fährlinie F2 der Kieler Förde eingesetzt werden. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.
  • 3. Preis: Kreis Plön
    Eine interaktive Karte mit Liniennetzplan – das will der Kreis Plön entwickeln. Für das Projekt "Plön mobil" erhält er 5.000 Euro.

Energiekonzept

In der Kategorie "Energiekonzept" stehen kommunale Energiekonzepte im Mittelpunkt, die in der Regel noch nicht umgesetzt sind, für die es aber einen Beschluss der Gemeinde gibt. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

  • Gemeinde Bosbüll
    Egal ob Wärme, Wasserstoff oder Wind – die Gemeinde Bosbüll hat ein innovatives Energiekonzept entwickelt, das langfristig eine nachhaltige Nahwärmeversorgung ermöglichen soll.
  • Gemeinde Eggebek
    In der Gemeinde Eggebek kann die Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Dort soll eine Veredelungsanlage für Gülle und Gärreste gebaut werden.
  • Entwicklungsagentur Region Heide AöR
    Das Projekt "QUARREE100" in Heide umfasst Energieversorgungssysteme im städtischen Bestandsquartier, die erneuerbare Energien nutzen.

Energieheldin

Die Olympiade zeichnet auch Schleswig-Holsteiner:innen aus, die sich seit vielen Jahren für Energieprojekte einsetzen. In diesem Jahr erhält Cornelia Büchner aus Norderstedt den Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist.

Sonderpreis der Landesregierung

Zum zehnjährigen Jubiläum vergibt das Land außerdem einen Sonderpreis. Aus allen Bewerbungen wurden eine Stadt, eine Gemeinde und ein Kreis ausgewählt, die sich seit vielen Jahren für die Energiewende einsetzen. Sie erhalten ein Preisgeld von je 2.000 Euro.

  • Region Flensburg
    Starker Zusammenhalt in der Region Flensburg: 35 Gemeinden hatten dort ein gemeinsames Klimaschutzkonzept beauftragt und wurden damit 2017 mit einem Siegerpreis ausgezeichnet worden. Heute lebt dieses Projekt in der "Klimaschutzregion Flensburg" weiter (
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