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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Perspektive für Großveranstaltungen

Datum 28.05.2021

Erste Veranstaltungen sind im echten Norden wieder möglich. Eine Studie soll nun zeigen, wie die Regelungen von Großveranstaltungen aussehen könnten.

Wie können Großveranstaltungen auch unter Pandemiebedingungen wieder stattfinden? Dieser Frage stellt sich das Amt Schenefeld in einer jetzt gestarteten Projektstudie – mit 74.300 Euro unterstützt vom Land. In Kiel hat der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, nun einen Zuwendungsbescheid an den Amtsvorsteher des Amtes Schenefeld, Andreas Faust, überreicht.

Langjährige Erfahrung

"Die Veranstaltungsbranche steht seit über einem Jahr großen finanziellen Herausforderungen gegenüber", sagte Schrödter. Aber es gebe Grund zur Hoffnung: "Die aktuell sinkenden Inzidenzen bei gleichzeitig steigenden Impfzahlen schaffen absehbar wieder mehr Möglichkeiten für die Branche."

Die nun beauftragte Studie soll den Rahmen für zukünftige Großveranstaltungen setzen. Als zuständige Ordnungsbehörde für das Wacken-Festival hat das Amt Schenefeld bereits Erfahrung mit komplexen Sicherheitskonzepten. Regeln, die hier funktionieren, funktionieren vermutlich überall, ist sich Andreas Faust sicher: "Wir möchten den Menschen die Freude mit einem Festival ermöglichen, aber dabei keinen großen Ärger haben – erst recht nicht mit Corona."

Studie wird im Juni veröffentlicht

Die erarbeiteten Praxishinweise und Checklisten sollen in den nächsten Tagen kostenlos zur Verfügung stehen. Damit dient die Studie als Diskussionsgrundlage für weitere Öffnungen aber auch als Leitfaden für Veranstaltungsunternehmen, Verordnungsgeber und Genehmigungsbehörden. Der Studienteil "Erstellung von Hygienekonzepten für Großveranstaltungen unter Pandemiebedingungen" ist bereits jetzt unter https://kommunalesicherheit.de abrufbar

Tatkräftige Unterstützung

Die Studie wird im Auftrag des Amtes Schenefeld durch die "Arge Kosi – Kommunale Sicherheit" ausgearbeitet. Arbeitsgruppen aus der Veranstaltungsbranche, das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit - Sektion One Health in Bonn sowie der Lehrstuhl für Stochastik am Mathematischen Seminar der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel (CAU) unterstützen die Forschung.

Die Gesamtkosten der Projektstudie liegen bei 85.000 Euro. 

Weitere Informationen

Stufenkonzept für Veranstaltungen in Schleswig-Holstein (Stand 17. August 2021) (PDF 208KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

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