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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mit Künstlicher Intelligenz CO2 einsparen

Datum 22.04.2021

Das Land treibt den Einsatz von KI weiter voran und investiert 625.000 Euro in ein Kieler Projekt zur Einsparung von CO2 im Schiffsverkehr.

800 Millionen Tonnen CO2 werden jedes Jahr durch den weltweiten Schiffsverkehr verursacht – für die Wissenschaftler:innen vom GEOMAR und der Kieler Firma TrueOcean ist das Grund genug, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) möchte das Team eine Echtzeit-Routenoptimierung für Frachtschiffe ermöglichen, damit diese Meeresströmungen umfahren und Treibstoff sparen können. Das Land unterstützt dieses Projekt mit rund 625.000 Euro.

"Der Ansatz wird dazu beitragen, die Emission klimaschädlicher Treibhausgase im Schiffsverkehr zu reduzieren. So bringen wir Klimaschutz und Wertschöpfung zusammen", sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, bei der digitalen Förderbescheidübergabe.

Mit KI zum smarten Echtzeit-Datenaustausch

Mit dem Projekt "RASMUS – Real-time Analyse und Optimierung von Schiffsrouten durch Verknüpfung von KI und ozeanographischen Modellen – ein Beitrag zur CO2-Reduktion im Schiffsverkehr" – wollen sie in den kommenden zwei Jahren mit innovativen Methoden diesem Ziel ein Stück näher kommen.

"Wir wissen schon lange, wie großräumige Meeresströmungen den Transport von Energie und Massen in den Weltmeeren bestimmen", sagte Projektleiter Professor Dr. Arne Biastoch vom GEOMAR. Man wolle nun jedoch auch kleinere Wirbel genauer untersuchen, sogenannte "Eddies".

Auch zwei Industriepartner aus dem Norden unterstützen RASMUS: die Schulte Group und die Firma Briese Schiffahrt.

Weitere Informationen

Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

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