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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Wöchentliches Corona-Testangebot

Datum 10.03.2021

Kostenlose Corona-Schnelltests für alle Bürger:innen: Das Land und die Kommunen wollen bis Anfang April ein flächendeckendes Angebot bereitstellen.

Schleswig-Holstein macht Tempo bei der Umsetzung der nationalen Corona-Teststrategie: Bis Anfang April soll es landesweit Zentren und Anlaufstellen für kostenlose Corona-Schnelltests geben. Darauf hat sich die Landesregierung nun in einer Videokonferenz zusammen mit den Landrät:innen, Oberbürgermeister:innen sowie den Spitzen der Kommunalen Landesverbände geeinigt.

Kostenlose Testung einmal die Woche

Seit dem 8. März kann sich die Bevölkerung laut der Teststrategie von Bund und Ländern einmal wöchentlich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Antigen-Schnelltests werden vom Bund finanziert. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Schnelltests für den Eigengebrauch.

"Gemeinsam mit den Kommunen setzen wir alles daran, den Bürgerinnen und Bürgern so schnell wie möglich die Schnelltests zu ermöglichen, ohne dass sie dafür lange Wege zurücklegen müssen", betonte Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel. "Wir arbeiten unter Hochdruck am Ausbau dieser Testkapazitäten, besonders durch die Beauftragung Dritter." Die bereits jetzt mit der Testung von Kita- und Lehrpersonal beauftragten niedergelassenen Ärzt:innen, Apotheker:innen sowie die Testzentren vom Deutschen Roten Kreuz können schon ab dieser Woche auch Bürgertests anbieten.

Das Gesundheitsministerium entwickelt deshalb einen Anforderungs-Katalog für den Schnelltest-Betrieb. Darin wird beispielsweise geregelt, wer als privater Anbieter testen darf oder wie positiv getestete Menschen isoliert werden.

2,4 Millionen bestellte Schnelltests

Das Land hat bereits 2,4 Millionen Schnelltests bestellt. Damit werden unter anderem Polizist:innen und Lehrerkräfte getestet. Auch für Schüler:innen sowie für Kitakinder soll ein Angebot erfolgen. Darüber hinaus setzt sich das Land für ein digitales System ein, um die Testergebnisse zu dokumentieren und sie schnell an die zuständigen Gesundheitsämter weiterzuleiten. 

"Ein flächendeckendes Testangebot ist ein zusätzlicher Baustein für mehr Sicherheit in unserem täglichen Miteinander und auch perspektivisch weitere Öffnungsschritte abzusichern", betonte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. "Doch auch mit einem negativen Test in der Tasche dürfen wir nicht sorglos und unvorsichtig werden." Nach wie vor seien Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Hygieneregeln wichtig, um sicher durch die Pandemie zu kommen, erklärte er.

Mehr Testmöglichkeiten an Bildungseinrichtungen

Schon heute haben Lehrkräfte und andere an den Schulen Beschäftigte die Möglichkeit, sich bis zu den Osterferien zweimal wöchentlich testen zu lassen. Auch nach den Ferien soll ihnen zusätzlich zum Bürgertest-Angebot pro Woche ein weiterer kostenfreier Selbsttest zur Verfügung stehen. Das gilt auch für die Mitarbeitenden in Kitas, Tagespflege und Horten.

Überblick über Teststationen

Das Ziel der Strategie ist es, ein möglichst flächendeckendes Angebot an Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Um einen Überblick über die Teststationen im echten Norden zu erhalten, will das Land im Internet eine digitale Karte zur Verfügung stellen.

Außerdem sollen schnellstmöglich weitere Test-Angebote geschaffen werden. Deshalb werde das Land auch Kontakt mit landesweit agierenden Akteuren wie zum Beispiel Einzelhandelsketten aufnehmen. So könnte künftig auch vor Supermärkten oder Einkaufszentren getestet werden. "Wir werden die Voraussetzungen schaffen, dass alle potentiellen Anbieter, die können und wollen auch eingebunden werden", erklärte Garg.

Flächendeckendes Angebot

"Die Kommunen werden selbstverständlich tatkräftig dabei helfen, möglichst zügig ein Angebot auch für die schleswig-holsteinischen Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Gerade wenn wir die Wiedererlangung unserer Freiheiten in Zukunft vermehrt an einen nachweislich negativen Test knüpfen wollen, brauchen wir ein ausreichendes Angebot im Land", sagte Reinhard Sager. Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages. Während das Land auf die landesweit tätigen Akteure zugehen soll, werden die Kommunen kurzfristig die Anbieter vor Ort beauftragen. Sie werden auch stichprobenartig überwachen, dass positiv getestete Personen hinreichend über die weiteren Schritte aufgeklärt werden. 

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