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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Notruf rettet Leben

Datum 11.02.2021

Seit knapp 30 Jahren gibt es mit der 112 eine einheitliche europäische Notrufnummer. Am Tag des Notrufs machen die Feuerwehren darauf aufmerksam.

Ob bei einem Brand, einem Verkehrsunfall oder einem anderen medizinischen Notfall: Ein Notruf kann in vielen Situationen Leben retten. Durchschnittlich wählt jede:r deutsche Bürger:in einmal im Leben die 112. Zum Tag des Notrufs am 11. Februar teilen deutschlandweit mehr als 50 Feuerwehren ihre Notrufeinsätze auf Twitter. Auch die Berufsfeuerwehr Flensburg macht mit und gibt einen Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Twitter-Kanal der Berufsfeuerwehr Flensburg

Drei Zahlen, die in der Not helfen

Seit 2009 ist der 11. Februar aufgrund der Ziffernfolge der europaweite Notruftag. Dieser Aktionstag ist einer der wenigen, die auf das Datum Bezug nehmen: der 11.2. steht für die "112". Der Aktionstag soll den europaweit gültigen Notruf bekannter machen und den Bürger:innen einen Einblick in den Dienstalltag der Rettungskräfte ermöglichen. In Deutschland wissen z.B. nur 57 Prozent der Bürger:innen, dass sie die Notrufnummer europaweit nutzen können. Dabei gilt sie nicht nur in den EU-Staaten, sondern z.B. auch in der Schweiz, Island und Norwegen, sowie in der Türkei und der Ukraine. Die gebührenfreie Nummer kann ohne Vorwahl gewählt werden und funktioniert auch, wenn das Handy kein Netz hat.

Mehr als 22 Millionen mal – so oft wurde der Notruf im Jahr 2019 in Deutschland gewählt. Nach etwa neun Sekunden verbindet er die Anrufer:innen automatisch mit der örtlichen 112-Rettungsleitstelle, wo geschultes Personal alle wichtigen Informationen abfragt und Rettungsdienst und/oder Feuerwehr losschickt, um zu helfen.

30 Jahre europäischer Notruf

Im Jahr 1991 haben sich die EU-Mitgliedsstaaten auf die 112 als europäische Notrufnummer festgelegt. In einigen deutschen Städten wurde die 112 bereits seit 1948 als Rufnummer für Notfälle genutzt. Eine bundesweite Notruf-Nummer wurde aber erst 1973 eingeführt – nachdem sich Siegfried Steiger nach dem Unfalltod seines Sohnes für eine bundesweite Nummer für medizinische Notfälle eingesetzt hat. Steiger gilt heute als Begründer des modernen Rettungswesens. Er hat sich nicht nur für bundesweite Notrufnummern, sondern auch für Notrufsäulen am Straßenrand, ein 24-Stunden-Notarztsystem sowie Rettungswagen rund um die Uhr stark gemacht.

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