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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mehr Geld für KI in der Medizin

Datum 04.02.2021

Mit drei Millionen Euro unterstützt das Land die neue Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Lübeck.

Intelligente Hörgeräte, gestengesteuerte Prothesen und Unterstützung bei der Diagnostik – an diesen Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) forschen die Wissenschaftler:innen an der neuen Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für KI in Lübeck. Das Land unterstützt den Aufbau der Einrichtung mit drei Millionen Euro. Bei einer Videokonferenz überreichte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, nun symbolisch einen Förderbescheid an die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Professorin Dr. Gabriele Gillesen-Kaesbach.

KI-Standort Schleswig-Holstein

"Das ist ein wichtiger Meilenstein, um Schleswig-Holstein bei der Nutzung und Anwendung von Technologien der Künstlichen Intelligenz weiter nach vorn zu bringen und sichtbar zu machen", sagte Schrödter. Lübeck habe sich zu einem starken KI-Standort im Gesundheitswesen und der Medizin entwickelt. Davon könne der ganze Norden profitieren.

Zusammenarbeit von drei Forschungsteams

In der neuen Forschungseinrichtung bündeln Wissenschaftler:innen der Fachbereiche "Medizinischen Informatik", "Signalverarbeitung" und "Informationssysteme" ihre Kompetenzen, um gemeinsam an verschiedenen KI-basierten Projekten zu arbeiten. Mit der Fördersumme in Höhe von drei Millionen Euro finanziert das Land vor allem das wissenschaftliche Personal, während die Universität die Räume und die Arbeitszeit der Professoren zur Verfügung stellt.

Die Zusammenarbeit ist zunächst auf drei Jahre befristet. Anschließend wird geprüft, ob der Ansatz erfolgreich war und der Standort dauerhaft etabliert werden soll.

Weitere Informationen

KI-Strategie des Landes Schleswig-Holstein

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

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