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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mit KI die Energiewende vorantreiben

Datum 29.01.2021

Erneuerbare Energien und KI passen gut zusammen Land fördert Entwicklung eines Kundenportals für erneuerbare Energien mit 400.000 Euro.

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) will das Unternehmen ane.energy in Husum digitale Lösungen zur Vermarktung von erneuerbaren Energien entwickeln. Das Land unterstützt das Projekt "PEER" (Plattform für Erneuerbare Energien in der Region) mit 400.000 Euro. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, überreichte den Förderbescheid bei einer digitalen Videokonferenz.

Besonderes Projekt für Schleswig-Holstein

Schrödter betonte die Bedeutung dieses Projekts für den echten Norden: "Es freut mich, dass wir KI-Technologien mit der Nutzung unserer natürlichen Ressource verbinden. Das kann nur Schleswig-Holstein", sagte er während der Videokonferenz.

Das Unternehmen ane.energy gehört deutschlandweit zu den größten unabhängigen Vermarktungsplattformen für erneuerbare Energien. Der Stromhändler bündelt über sein Gesellschafter-Netzwerk eine Leistung von rund 8.000 Megawatt aus Wind, Photovoltaik und Biomasse. Um Angebot und Nachfrage in Zukunft besser aufeinander abstimmen zu können, plant ane.energy, eine KI-gesteuerte Plattform für erneuerbare Energien ("PEER") zu entwickeln.

Sechs Bildschirme von Personen, die an einer Videokonferenz teilnehmen. Videokonferenz zum KI-Projekt "PEER" (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Pläne für das KI-Projekt stehen schon länger fest, nun überreichte Staatssekretär Dirk Schrödter (Mitte oben) in einer Videokonferenz den Förderbescheid an Ralf Höper (Mitte unten). © ane.energy

Verbesserter Vertriebsprozess

Das Ziel des Projekts sei es, den Vertriebsprozess vom ersten Kundenkontakt bis zum abgeschlossenen Vertrag zu beschleunigen. Darüber hinaus könnten auf diesem Weg neue Energieprodukte und -dienstleistungen entwickelt werden. Individuelle Kundenwünsche oder Unternehmensziele könnten ebenfalls einfacher realisiert werden. "Dieses KI-Projekt entspricht unserem hohen Anspruch an Digitalisierung, Innovation und Kundenorientierung", sagte der Geschäftsführer von ane.energy, Ralf Höper.

"Um KI-Projekte umzusetzen und daraus Wertschöpfung zu generieren, bedarf es starker Partner und Unterstützung", betonte der Chef der Staatskanzlei. Dabei übernehme die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH) eine wichtige Rolle. Im Auftrag der Staatskanzlei übernimmt die WTSH die formale Antragsprüfung auf Förderfähigkeit sowie die weitere Abwicklung, inklusive der Auszahlung der Fördergelder.

Weitere Informationen

KI-Strategie des Landes Schleswig-Holstein

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