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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Grenzüberschreitende Partnerschaft

Datum 22.01.2021

Schleswig-Holstein und die dänische Region Syddanmark wollen ihre Zusammenarbeit weiterentwickeln. Geplant ist unter anderem ein gemeinsames Forum.

In einer Videokonferenz haben Ministerpräsident Daniel Günther, Syddanmarks Regionsvorsitzende Stephanie Lose und Europaminister Claus Christian Claussen vereinbart, die grenzüberschreitenden Wirtschaftskooperationen weiter voranzubringen zu wollen. Es sei gut, gemeinsam über Entwicklungschancen und Prioritäten nachzudenken, sagte Günther. Ein kürzlich veröffentlichtes Gutachten des Instituts für Weltwirtschaft hatte empfohlen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Dänemark zu stärken.

Geplant ist unter anderem ein gemeinsames deutsch-dänisches Forum. Es soll Akteure zusammenbringen, um Projekte und Initiativen zur Fortentwicklung der Grenzregion anzustoßen. Außerdem könnten die beiden Regionen noch in diesem Jahr ihre Partnerschaftserklärung erneuern. Sie wurde erstmals 2007 unterzeichnet. "Wichtig sind und bleiben für uns die Themen Minderheiten, Kultur, Umwelt und Klimaschutz, erneuerbare Energien und Digitalisierung sowie Hochschulen und Wirtschaftskooperationen", sagte Günther.

Normalität an der Grenze trotz Corona

Ein weiteres Gesprächsthema war die aktuelle Corona-Lage. Der Ministerpräsident betonte, es gehe auf beiden Seiten der Grenze darum, dass die Menschen zur Arbeit kommen und die Infrastruktur funktioniere. Viele Schleswig-Holsteiner:innen arbeiten in Alten- und Pflegeheimen oder in Krankenhäusern in Dänemark. Daher gebe es besondere Regelungen für Grenzpendler, damit das öffentliche Leben auch unter Corona-Bedingungen funktioniere. Aktuell arbeite die Landesregierung an einer Regelung, die bei der Einreise auch für Grenzpendler:innen einen Corona-Test vorsieht. Diese soll spätestens ab der kommenden Woche in Kraft treten.

"Uns ist es wichtig, dass auch unter den notwendigen Corona-Restriktionen so viel Normalität wie möglich für das tägliche Miteinander über die Grenze hinweg erhalten werden kann", sagte Europaminister Claussen. Er sei froh, dass beide Regionen die Situation an der Grenze im Blick behielten. So sei sichergestellt, dass die vielen politischen Vorhaben, aber auch der Grenzverkehr trotz der Lage so gut wie möglich weiterlaufen könnten.

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