Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Perspektiven für die Wirtschaft

Datum 11.01.2021

Ministerpräsident Daniel Günther hat bei einer Videokonferenz mit den Spitzen der norddeutschen Wirtschaft optimistisch ins neue Jahr geblickt.

Pandemiebedingt fand der traditionelle Neujahrsempfang der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UVNord) per Videokonferenz statt. Ministerpräsident Daniel Günther betonte, dass die Unternehmen im echten Norden weiterhin auf die Unterstützung sowohl des Bundes als auch des Landes zählen können.

Unterstützung für die Wirtschaft

"Uns ist bewusst, dass die zweite Welle viele Unternehmen deutlich härter trifft", sagte Ministerpräsident Daniel Günther angesichts des zweiten Lockdowns. In der Videokonferenz sicherte er der Wirtschaft die Unterstützung des Landes zu: Eine schnelle Auszahlung von Überbrückungshilfen bedeute das Sichern von Existenzen und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Optimistisch stimme ihn, dass sich die Wirtschaft bis zum Herbst sehr dynamisch erholt habe. "Das soll sich in diesem Sommer so wiederholen", sagte Günther.

"Wir müssen das Virus jetzt mit aller Kraft zurückdrängen. Mit dem Rückenwind der vielen Wiederaufbau-Programme können wir dann wieder durchstarten", betonte der Regierungschef. Schleswig-Holstein habe sich bereits für umfangreiche finanzielle Hilfen eingesetzt: Die Landes-Hilfsprogramme werden analog zu den Bundeshilfen bis Ende Juni 2021 verlängert. Außerdem wurde das "Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein“ für notleidende Betriebe um 10 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro aufgestockt. Im Hinblick auf die Überbrückungshilfe II befinde sich Schleswig-Holstein im Landesvergleich zudem unter den fünf Ländern mit den am meisten bewilligten Anträgen.

Ziel sei gute wirtschaftliche Entwicklung

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, zweiter Hauptredner der Konferenz, betonte, es komme 2021 darauf an, die Pandemie möglichst bald zu überwinden und an die gute wirtschaftliche Entwicklung bis Ende 2019 anzuknüpfen. UVNord-Präsident Uli Wachholtz stimmte zu, dass "nach zehn Monaten im 'Pandemie-Modus' von Improvisieren auf Strategie umgeschaltet werden muss". Dies könne nur durch eine engere Vernetzung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft erfolgen.

UVNord verbindet norddeutsche Wirtschaft

Die UVNord vertritt über seine 107 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 66.000 Unternehmen, die in Hamburg und Schleswig-Holstein rund 1,75 Millionen Menschen beschäftigen. Er ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Mehr Informationen gibt es unter www.uvnord.de

Teilen: