Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Impfstart im echten Norden

Datum 27.12.2020

In Lübeck haben Ministerpräsident Daniel Günther und Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg den Start der Impfungen gegen das Coronavirus begleitet.

Günther und Garg dankten den beteiligten Organisationen und den zehn mobilen Teams, die bereits damit begonnen haben, in den Pflegeeinrichtungen zu impfen. Auch in einigen Kliniken im Land wird ab heute geimpft. Am Sonnabend war die erste Lieferung mit rund 10.000 Impfdosen des Mainzer Unternehmens BionTech und seines US-amerikanischen Partnerunternehmens Pfizer in Schleswig-Holstein angekommen.

Entscheidender Beitrag zur Eindämmung

Ministerpräsident Günther appellierte an die Bevölkerung sich impfen zu lassen: "Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten!" Er sei vom Erfolg der Impfkampagne überzeugt und setze darauf, dass die ganz große Mehrheit der Schleswig-Holsteiner:innen mitmacht, so wie sie das bisher auch getan habe.

Weiterhin an Regeln halten

Gesundheitsminister Dr. Garg betonte: "Wer im Sommer gesagt hätte, dass wir noch in diesem Jahr den Impfstart erleben, der wurde eher belächelt. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt soweit sind und jetzt diesen großen Schritt zur Bekämpfung der Pandemie gehen können." Zugleich appellierte er an die Bürger:innen, sich auch weiterhin an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten, um den Erfolg der weiteren Schritte nicht zu gefährden.

Impfung rettet Leben

Günther betonte, wer sich impfen lasse, schütze seine Gesundheit und die Gesundheit anderer und helfe Leben zu retten. Die Impfung sei auch das Instrument, um die noch geltenden Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst müsse jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Günther und Garg wollen sich auch impfen lassen. "Wenn wir nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission an der Reihe sind", erklärten sie.

Dank an Helfer:innen

"Ich danke allen Helferinnen und Helfern, die diesen logistischen und organisatorischen Kraftakt innerhalb kürzester Zeit umgesetzt haben. Das war und ist eine großartige und vorbildliche Leistung, die nur durch den starken Zusammenhalt aller Beteiligten ermöglicht wurde", sagte Garg.

Impfzentren nehmen im Januar Betrieb auf

Weitere Impfstoff-Lieferungen sind für den 28. Dezember (rund 14.000 Impfdosen) sowie für den 30. Dezember (rund 24.000 Impfdosen) angekündigt. Von Ende Dezember an stehen Schleswig-Holstein laut Biontech gemäß Bevölkerungsanteil dann wöchentlich 24.375 Impfdosen zu.

Voraussichtlich ab dem 4. Januar starten die ersten 15 Impfzentren in Schleswig-Holstein mit dem Impfen von Impfberechtigten der Gruppe 1 nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Hierzu zählen insbesondere Pflegekräfte stationärer Pflegeeinrichtungen und ambulanter Pflegedienste sowie Mitarbeitende von Rettungsdiensten und Menschen, die älter als 80 Jahre sind. Auch das Personal einzelner Praxen, in denen hoch vulnerable Patientengruppen behandelt werden, gehört zur Gruppe 1.

Impftermine

Impfberechtigte können für sich ab dem 29. Dezember unter der Rufnummer 116 117 oder online unter www.impfen-sh.de einen Termin buchen.

Weitere Informationen rund um die Impfungen in Schleswig-Holstein.

Teilen: