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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Eine Arztpraxis auf Rädern

Datum 24.11.2020

Ein neues Gesundheitsmobil rollt durch Lübeck. Ministerpräsident Günther hat die Schirmherrschaft für das neue Fahrzeug übernommen.

Zum Arzt gehen, wenn man sich krank fühlt – das ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch für einige ist ein Arztbesuch undenkbar, zum Beispiel, weil sie nicht krankenversichert sind. In Lübeck ermöglicht das Gesundheitsmobil diesen Menschen eine medizinische Grundversorgung. Die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Gemeindediakonie Lübeck betreiben die mobile Arztpraxis gemeinsam.

Ministerpräsident als Schirmherr

Seit 2007 ist das Gesundheitsmobil in der Stadt unterwegs – ab dieser Woche mit einem neuen Fahrzeug. Ministerpräsident Daniel Günther trägt die Schirmherrschaft für das Fahrzeug. "Ich hoffe, dass es überall Hilfen anbieten und geben kann, wo sie gebraucht werden", sagte er.

Der Ministerpräsident dankte den überwiegend ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter:innen für ihren Einsatz. "Dank dieses Engagements wird eine medizinische Versorgung für sozial benachteiligte Menschen in Lübeck gewährleistet, die von einer großen Professionalität und Nächstenliebe lebt." Die offizielle Einweihung des neuen Gesundheitsmobils wurde aufgrund der Corona-Situation in das kommende Jahr verlegt.

Fünf Tage die Woche im Einsatz

Blick in das Innere des Gesundheitsmobils. Dort befinden sich zwei Sitze und viele Schränke. Gesundheitsmobil (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Im Fahrzeug ist alles verstaut, was für eine medizinische Grundversorgung wichtig ist. © Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Das Fahrzeug ist neu, am Angebot des Gesundheitsmobils ändert sich jedoch nichts: An fünf Tagen in der Woche steuert es elf Haltestellen in verschiedenen Stadtteilen Lübecks an. Die Menschen vor Ort können verschiedene Leistungen in Anspruch nehmen – von der medizinischen Versorgung bis hin zu psychosozialer Beratung. Bezahlen müssen die Klient:innen des Gesundheitsmobils nichts.

Rund 650 Klient:innen im Jahr

Etwa 650 Menschen nehmen die Dienste des Gesundheitsmobils pro Jahr in Anspruch. Dazu gehören vor allem Wohnungslose, Menschen mit Migrationshintergrund, Erwerbslose, Ältere und Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen.

Die Stadt Lübeck hat die Anschaffung des Fahrzeugs mit 20.000 Euro unterstützt. Die Mackprang-Stiftung steuerte 15.000 Euro bei, der Inner Wheel Club Lübeck 12.000 Euro. Darüber hinaus kam eine größere Spende von Boy Meesenburg, Inhaber der Firma Jacob Cement. Zudem flossen insgesamt 13.000 Euro aus verschiedenen Kollekten und Spenden in die Finanzierung ein.

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