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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Gemeinsames Gedenken

Datum 15.11.2020

Landesregierung, Landtag und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge haben am Sonntag gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

Zwei Wochen vor dem ersten Advent – an diesem Tag ist in Deutschland traditionell Volkstrauertag. Er soll Raum schaffen, um an die Opfer von Krieg und Gewalt zu erinnern. In diesem Jahr haben Landesregierung, Landtag und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gemeinsam der Verstorbenen gedacht.

Stellvertretend für die drei Institutionen legten Ministerpräsident Daniel Günther, Landtagspräsident Klaus Schlie und der Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Ekkehard Klug am Sonntag Kränze auf dem Kieler Nordfriedhof nieder. Auch Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer nahm an dem Gedenken teil.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit

"Krieg und Gewalt scheinen weit weg", sagte Ministerpräsident Günther vorab. "Wir müssen die Lehren weitertragen, die Generationen vor uns aus den Schrecken des Krieges und der Vernichtung gezogen haben." Alle seien dazu verpflichtet, sich mit aller Kraft für den Frieden in der Welt einzusetzen.

Blick auf das Attentat in Wien

Landtagspräsident Schlie verwies auf das Attentat vom 2. November in Wien: Solche Angriffe machten "schmerzlich bewusst, dass die Abwesenheit von Krieg nicht gleichbedeutend damit ist, friedlich und sicher leben zu können". Der Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Klug betonte, es sei wichtig, den Frieden zu erhalten und sich Terror und Gewalt entgegenzustellen.

Gedenkstunde im Landtag abgesagt

Als Schirmherr des Volksbundes in Schleswig-Holstein sprach Landtagspräsident Schlie das traditionelle Totengedenken. Nach der Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Opfer von Krieg und Gewalt spielte ein Trompeter des Marinemusikkorps Kiel das Solo "Ich hatt' einen Kameraden" .

Ursprünglich war zum Volkstrauertag auch eine Gedenkstunde im Plenarsaal des Landtages geplant. Diese musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

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