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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

500 Millionen Euro für NOK-Oststrecke

Datum 12.10.2020

Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals nimmt Fahrt auf: Mit einer halben Milliarde Euro soll nun die letzte Engstelle verbreitert werden.

Mit 30.000 Schiffspassagen im Jahr ist der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Auf knapp 100 Kilometern verbindet der Kanal die Nordsee an der Elbmündung mit der Kieler Förde an der Ostsee – und spart den passierenden Schiffen damit rund 460 Kilometer Umweg um Jütland herum. Nun soll der östliche Teil der Strecke zwischen Königsförde und Schwartenbek ausgebaut werden. In den kommenden zehn Jahren investiert der Bund rund 500 Millionen Euro in die rund zwanzig Kilometer lange Wasserstraße.

Ausbau der Lebensader Schleswig-Holsteins

In Großkönigsförde haben Ministerpräsident Daniel Günther, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Professor Dr. Hans-Heinrich Witte, den ersten Spatenstich für das Großprojekt gesetzt. "Damit beginnt eine wichtige Ausbau-Etappe des Nord-Ostsee-Kanals", sagte der Regierungschef. Der NOK sei eine Lebensader für Schleswig-Holstein und für die ganze Wirtschaft in Nordeuropa. "Der Ausbau nimmt mit der weiteren Schleusenkammer in Brunsbüttel und dem Oststrecken-Abschnitt die langersehnte Fahrt auf."

Verkehrsminister Scheuer betonte, der geplante Ausbau werde die internationale Schifffahrt deutlich erleichtern. "Die Vorteile des NOK sind klar: weniger Kosten, weniger Fahrtzeit und weniger CO2. Jede Investition in den NOK ist damit aktiver Klimaschutz und stärkt die deutsche Wirtschaft."

Investitionen in Milliardenhöhe

Insgesamt fließen in den kommenden Jahren mehr als 2,6 Milliarden Euro in den Erhalt und den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals, so viel wie an keiner anderen Bundeswasserstraße. Bei der Planung wurden die verschiedensten Interessen berücksichtigt: von Bund und Land, Landkreisen und Kommunen, Anwohner:innen und Reeder:innen, den Landwirt:innen und Naturschützer:innen. So soll es beispielsweise einen durchgehenden Rad- und Fußweg entlang des Kanals geben. Darüber hinaus soll sich der Kanal am Ende der Bauarbeiten nahtlos in das natürliche Landschaftsbild einfügen.

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