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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Friesenstiftung nimmt Arbeit auf

Datum 26.08.2020

Großer Schritt für die Minderheitenpolitik: In Kiel sind die Vertreter des Stiftungsrats der Friesenstiftung zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen.

Rund 50.000 Friesen leben im echten Norden, vor allem an der Westküste, auf den nordfriesischen Inseln und auf Helgoland. Die Angehörigen dieser Volksgruppe pflegen ihre eigene Sprache und Kultur – seit 1990 sind sie besonders in der Landesverfassung geschützt.

Friesische Kultur fördern

Im Januar hatte der Landtag die Einrichtung einer Stiftung für die friesische Volksgruppe beschlossen, in Kiel ist der Stiftungsrat nun zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Das Gremium soll künftig Kunst und Kultur, Sprache, traditionelles Brauchtum sowie die Forschung zur friesischen Sprache und Geschichte in Schleswig-Holstein fördern und stärken. "Von heute an wird alles was die friesische Volksgruppe in Schleswig-Holstein betrifft durch die Friesenstiftung bearbeitet und entschieden", sagte Dirk Schrödter, Vorsitzender des Stiftungsrats und Chef der Staatskanzlei.

Teil schleswig-holsteinischer Identität

"Die friesische Volksgruppe hat ihren festen Platz in Schleswig-Holstein. Sie ist ein fester Teil unserer Identität", betonte der Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten, Johannes Callsen. Mit der Stiftung werde dieser Bedeutung Rechnung getragen. Bund und Land finanzieren die Stiftung gemeinsam. Deshalb sind sie neben vier Vertretern der friesischen Volksgruppe im Stiftungsrat vertreten. Darüber hinaus nehmen der Minderheitenbeauftragte sowie Landtagspräsident Klaus Schlie an den Sitzungen teil.

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