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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mehr Sicherheit für Lehrkräfte und Schüler:innen

Datum 22.08.2020

Ab Montag treten neue Regelungen in Kraft. Dann gilt auf dem Gelände aller Schulen im Land Maskenpflicht – allerdings nicht im Unterricht.

Das Kabinett hat eine Ergänzung der Corona-Bekämpfungs-Verordnung verabschiedet. Ab Montag ist das Tragen einer Maske auf dem Gelände aller Schulen sowie außerschulischer Bildungseinrichtungen in Schleswig-Holstein Pflicht.

Die neuen Regelungen gelten für allgemein- und berufsbildende Schulen, Förderzentren, Ergänzungs- und Ersatzschulen, die Schulen der dänischen Minderheit sowie für außerschulische Bildungsangebote und Angebote der offenen Ganztagsschule und Horte.

Zutritt nur mit Mund-Nasen-Bedeckung

"Wir schaffen eine einheitliche und verbindliche Regelung für die Maskenpflicht an allen Schulen in Schleswig-Holstein mit der Aufnahme in die Coronabekämpfungsverordnung", erklärte Bildungsministerin Karin Prien. Ab Montag müssen Schüler:innen, Lehrkräfte und alle an Schulen tätigen Personen in allen Schulen des Landes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. "Die Maskenpflicht betrifft alle Personen, die das Schulgelände betreten, zum Beispiel auch Eltern", betonte Prien. Die Maskenpflicht gelte für alle Schularten und alle Jahrgänge auf dem gesamten Schulgelände sowie dem Schulhof. Insbesondere auf Laufwegen, in Gemeinschaftsräumen und Pausenräumen sowie überall dort, wo der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Verordnung gilt auch für Schulkinder vor Vollendung des sechsten Lebensjahres.

Keine Maskenpflicht im Unterricht

Im Klassenzimmer innerhalb der eigenen Lerngruppe (Kohorte) gilt keine Maskenpflicht. Auch im Sportunterricht muss unabhängig vom Kohortenzusammenhang keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Halten sich Schüler:innen in den ihrer Kohorte zugewiesenen Bereichen des Schulhofs oder in der Mensa auf und können dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen außerhalb der eigenen Kohorte einhalten, gilt ebenfalls keine Maskenpflicht. "Das Grundprinzip ist simpel: Wo immer ich mich auf dem Schulgelände bewege, und nicht ausgeschlossen ist, dass mir eine Person aus einer anderen Kohorte begegnet, und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, muss ich eine Maske tragen“, sagte Bildungsministerin Prien.

Freiwilliges Tragen einer Maske möglich

Die Neuregelung der Coronabekämpfungsverordnung sieht nun auch vor, dass ebenfalls auf dem Schulweg zwischen Bus- oder Bahnhaltestellen und der Schule von Schüler:innen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Im Unterricht bestehe dagegen keine Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Nach Lage des derzeitigen Infektionsgeschehen sei eine Maskenpflicht im Unterricht nicht erforderlich. Sie hoffe, dass es so bleibt, erklärte Prien, könne aber nicht ausschließen, dass eine Maskenpflicht erforderlich werden könnte, wenn sich das Infektionsgeschehen zuspitzen sollte. Klar sei aber auch, dass es allen Personen an den Schulen gestattet sei, freiwillig eine Maske zu tragen, fügte Prien hinzu.

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