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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

KI gemeinsam denken

Datum 10.07.2020

Mit einem neuen Kooperations-Netzwerk will die Landesregierung Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammenführen.

Ob mit Siri, Alexa und Co. im Privaten oder mit hochspezialisierten Datenbankanalysen in der Wirtschaft – künstliche Intelligenz ist aus unserer Gesellschaft schon lange nicht mehr wegzudenken. Der echte Norden will das große Potenzial von künstlicher Intelligenz nutzen und bringt dafür nun Wirtschaftsförderung und Hochschulen in einem gemeinsamen Netzwerk zusammen, dem sogenannten "KI-Transfer-Hub Schleswig-Holstein".

Hier sollen auch kleine und mittelständische Unternehmen die Chance erhalten, moderne KI-Technologien zu nutzen. Zum Start des Netzwerks überreichte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, drei Zuwendungsbescheide in einer Gesamthöhe von knapp drei Millionen Euro an Vertreter der WTSH, des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel (M4KK) und der UniTransferKlinik Lübeck (UTK).

KI-Nutzung erleichtern

"Künstliche Intelligenz ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien und nimmt im Digitalisierungsprogramm Schleswig-Holstein der Landesregierung einen zentralen Platz ein. Wir wollen insbesondere unsere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu dieser Zukunftstechnologie erleichtern", erklärte Schrödter. Die Hürde, Expertise auf diesem Gebiet aufzubauen, sei jedoch vergleichsweise hoch. Mithilfe des KI-Transfer-Hubs solle sich das ändern, betonte er: "Der KI-Transfer-Hub Schleswig-Holstein wird entscheidend dazu beitragen, die KI-Kompetenzen im Land schnell und nachhaltig in unterschiedlichen Bereichen und Branchen im echten Norden zu verankern."

Zukunftsweisendes Projekt

Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt. Ziel ist es, das wirtschaftliche Potenzial von künstlicher Intelligenz sichtbar zu machen und durch die Vernetzung untereinander Innovationen zu fördern. Dafür sollen aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus der KI dorthin gelangen, wo später dann Lösungen, Produkte und Anwendungen entstehen: in die mittelständischen Unternehmen.

Wissenschaftliche Projektträger sind das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel – vertreten durch das Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel – sowie die UniTransferKlinik Lübeck. Sie repräsentieren die geballte KI-Kompetenz der Hochschulen in Kiel und Lübeck und stellen diese den schleswig-holsteinischen Unternehmen zur Verfügung. Geplant sind unter anderem Weiterbildungen, aber auch individuelle Kooperationen mit einzelnen Betrieben – etwa in Form von Machbarkeitsanalysen, der Entwicklung von konkreten Anwendungsszenarien, oder der Beratung hinsichtlich technischer Schutzmechanismen.

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