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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Beste Voraussetzungen für die Spitzenforschung

Datum 02.07.2020

Mit zwei Millionen Euro fördert die Landesregierung ein Labor für moderne Batteriesysteme an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Erneuerbare Energien sind die Stromquellen der Zukunft. Doch was, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht? Die Antwort darauf sind intelligente Stromsysteme und hochmoderne Batterien. Deshalb investiert die Landesregierung nun knapp zwei Millionen Euro in die Ausstattung eines neuen Forschungslabors an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). In Zukunft sollen hier zwei Arbeitsgruppen gemeinsam an neuen Speichertechnologien für die Energiewende arbeiten.

Rückenwind für die Energiewende

Ministerpräsident Daniel Günther überreichte nun einen Förderbescheid an Prof. Dr. Marco Liserre von der Arbeitsgruppe Leistungselektronik des Instituts für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Prof. Dr. Rainer Adelung und Dr. Sandra Hansen von der Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien des Instituts für Materialwissenschaft. "Mit der Ausstattung dieses hochmodernen Labors schaffen wir beste Voraussetzungen für Spitzenforschung auch über Institutsgrenzen hinweg", sagte Günther. Das Vorhaben verschaffe der Energie- und Mobilitätswende damit noch einmal zusätzlichen Rückenwind und bündle das Wissen verschiedener Experten.

Moderne Ausstattung

Mit den Fördergeldern finanziert die CAU mehrere Hochleistungsgeräte sowie eine spezielle Klimakammer. Unter extremen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen sollen hier künftig Batterien für den Einsatz in Solar- und Windparks, Ladegeräten von Elektrofahrzeugen oder Unterwasser-Drohnen getestet werden.

Interesse aus Wissenschaft und Wirtschaft

In dem neuen Labor sollen in Zukunft auch Unternehmen aus Schleswig-Holstein und der ganzen Welt gemeinsam mit den Wissenschaftler:innen neue Technologien entwickeln. Auch die Zusammenarbeit mit weiteren Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT in Itzehoe ist geplant.

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