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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Länderchefs beschließen Ausbau von erneuerbaren Energien

Datum 18.06.2020

Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther hat die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz in Berlin begrüßt.

Die Beschlüsse von Bund und Ländern seien ein starkes Signal und ein Durchbruch für die Interessen Schleswig-Holsteins, sagte der Regierungschef. "Wir bringen in ganz Deutschland die Wasserstoffproduktion weiter voran, wir beschleunigen den Netzausbau und bauen die Offshore-Kapazitäten weiter aus. Der heutige Beschluss trägt eine starke schleswig-holsteinische Handschrift. Die Verhandlungen haben sich gelohnt. Wir gestalten die Energiewende, und so eröffnen sich große Chancen für unsere regionale Wirtschaft", sagte der Regierungschef.

Mehrere Initiativen angenommen

Schleswig-Holstein habe eine Reihe von Themen erfolgreich eingebracht und durchgesetzt, sagte Günther. Dazu zählten unter anderem die Abschaffung des 52-Gigawatt-Deckels für die Förderung von Photovoltaik-Anlagen sowie die Anhebung der Windenergie-Ausbauziele. Der Regierungschef zeigte sich zudem erfreut, dass der Bund die EEG-Umlage senken und dafür zusätzliche Mittel bereitstellen wolle. Ansonsten sei zu befürchten, dass der geringere Stromverbrauch durch die Corona-Pandemie zu einer steigenden EEG-Umlage führen würde.

Chancen für Innovationen nutzen

Auch eine stärkere finanzielle Beteiligung von Bürgern und Kommunen bei Windenergieanlagen und eine Verbesserung der Beteiligung von Bürgern bei solchen Projekten werde angestrebt. "Auch in Zeiten der Corona-Pandemie darf die Energiewende nicht ins Hintertreffen geraten", sagte Günther. "Die Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes bieten große Chancen, die Entwicklung innovativer Energie- und Klimatechnologien zu fördern."

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