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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Neuer Modell­versuch startet

Datum 28.01.2020

Bessere Klangqualität und mehr Programme – das Land fördert den Ausbau des Digitalradios DAB+.

Der Ausbau des digitalen Rundfunks im echten Norden schreitet voran. Öffentlich-rechtliche Programme wie die Kanäle des Norddeutschen Rundfunks (NDR) können bereits in digitaler Qualität empfangen werden – jetzt kommen im Großraum Lübeck private Sender wie Antenne Sylt und Radio Hamburg hinzu. Im Vergleich zum alten analogen Radio können über den Digitalstandard DAB+ mehr Programme in einer besseren Klangqualität gesendet werden. Außerdem können Radios über das digitale Signal Zusatzinformationen empfangen und auf Displays anzeigen, zum Beispiel Stau- und Wetterkarten. Der Ausbau ist Teil eines dreijährigen Modellversuches des Landes, des NDR und der Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein. 

Mehr Sendervielfalt

"Wir wollen, dass zukünftig im ganzen Land sowohl öffentlich-rechtliche als auch private regionale Hörfunkangebote digital verbreitet werden können", erkärte Staatssekretär Dirk Schrödter, der Chef der Staatskanzlei, zum Start des Modellversuches in Kiel. In der Landeshauptstadt wird Ende März mit der digitalen Verbreitung von privaten Programmen begonnen. Außerdem soll der Sender R.SH landesweit über DAB+ ausgestrahlt werden.

Akzeptanz in der Bevölkerung steigern

Während des dreijährigen Modellversuchs können die privaten Radiosender die Infrastruktur des NDR zur Ausstrahlung ihrer Programme nutzen. Der Versuch soll die Akzeptanz des Digitalradios in der Bevölkerung steigern und wird durch eine wissenschaftliche Studie begleitet, an der sich auch die Landesregierung finanziell beteiligt.

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