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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

6,9 Millionen Euro für besonderen Bau

Datum 09.01.2020

Ministerpräsident Günther hat einen Förderbescheid für den Neubau der Albert-Schweitzer-Schule in Lübeck überreicht.

"Ihr neues Schulgebäude wird etwas ganz Besonderes: Lehrer, Schüler, Eltern und Verwaltung haben diesen Bau zusammen geplant", sagte Ministerpräsident Daniel Günther in Lübeck.

Investition von gut 16 Millionen Euro

Der Regierungschef überreichte einen Förderbescheid über 6,9 Millionen Euro aus dem Förderprogramm des Bundes für Kommunalinvestitionen an Bürgermeister Jan Lindenau. "Die Sanierung unserer Schulen im Land ist mir sehr wichtig. Deshalb müssen wir regelmäßig in den Erhalt und in die Substanz investieren“, erklärte Günther. Er sei froh, dass die Stadt die enorme Summe von neun Millionen Euro für den Neubau übernommen habe.

Schule mit Modellcharakter

Bei der Planung des neuen Gebäudes, einem Anbau an das Schulgebäude aus den 50er Jahren, ist die Stadt als Träger der Grund- und Gemeinschaftsschule neue Wege gegangen: In einer Zukunftswerkstatt mit Fachleuten haben Schüler, Lehrer, Eltern und Anwohner ihre Ideen und Wünsche für den Neubau eingebracht. Dementsprechend groß ist die Freude der etwa 530 Schülerinnen und Schüler sowie der 50 Lehrkräfte auf den neuen Schulbau. Und dieser hat Modellcharakter: Die Flure dienen als Arbeitsfläche, die Lehrkräfte erhalten großzügige Arbeitsbereiche und jede Lerngruppe ihre eigenen Toiletten.

6.430 Quadratmeter neue Nutzfläche

Die Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude hat bereits im Herbst vergangenen Jahres stattgefunden. Die Bauarbeiten laufen während des Schulbetriebs. Im ersten Schritt werden eine Mensa, ein Musikraum und die Arbeitsräume für die Lehrer gebaut. Danach entstehen die naturwissenschaftlichen Fach- sowie die Kunst- und die Werkräume. Im Oktober 2022 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann wird das alte Schulgebäude abgerissen.

Hintergrund

Die Mittel stammen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds. Damit stellt der Bund den Ländern von 2015 bis 2021 insgesamt 3,5 Milliarden Euro zur Unterstützung finanzschwacher Kommunen zur Verfügung. Knapp 100 Millionen Euro aus dem Fonds fließen nach Schleswig-Holstein.

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