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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Aushängeschild der Baubranche

Datum 11.09.2019

Die Eröffnung der 64. Nordbau stand ganz im Zeichen der Fehmarnbelt­­querung. Ministerpräsident Günther betonte dabei die Chancen für die Baubranche.

Eine der größten Baufachmessen in Nordeuropa hat nun wieder ihre Tore geöffnet: die NordBau in den Holstenhallen Neumünster. Seit 1956 bietet die Messe Bauunternehmern, Architekten, Handwerkern, aber auch aktuellen wie zukünftigen Bauherren auf rund 90.000 Quadratmetern allerhand baubezogene Informationen und fachlichen Austausch. Ministerpräsident Daniel Günther begrüßte bei der Eröffnung der Messe die positive Entwicklung der Baubranche im echten Norden: "Erfreulicherweise ist die Zahl der größeren Betriebe und damit auch die Zahl der Beschäftigten im Baugewerbe deutlich gestiegen."

Vielfältige Chance für den Norden

Im Mittelpunkt der Eröffnung stand das derzeit größte europäische Infrastrukturprojekt – der Bau der Festen Fehmarnbeltquerung. Der 18 Kilometer lange Absenktunnel soll zukünftig die skandinavischen Länder nicht nur mit dem restlichen europäischen Wirtschaftsraum enger verbinden, sondern auch den gesellschaftlichen und kulturellen Austausch im gesamten Ostseeraum stärken. "Der neue Tunnel ist für unsere Länder von größter wirtschaftlicher und auch gesellschaftlicher Bedeutung", sagte Günther. Zudem wies er auf die positiven Auswirkungen des Bauvorhabens auf die heimische Wirtschaft hin: "Die Baubranche wird davon erheblich profitieren. Schätzungen sprechen von 3.000 Menschen, die direkt beim Bau des Fehmarnbelt-Tunnels beschäftigt sein werden. Da sind die Chancen auch für unser regionales Baugewerbe riesig."

Portraitfoto Daniel Günther

Der neue Tunnel ist für unsere Länder von größter wirtschaftlicher und auch gesellschaftlicher Bedeutung.

Daniel Günther

Sportstättensanierung im Fokus

Neben der Festen Fehmarnbeltquerung sind die "Sportstätten der Zukunft" eines der zentralen Themen der Messe. In einer eigenen Sonderschau werden auf rund 400 Quadratmetern moderne Planungsbeispiele und Modelle präsentiert. Gezeigt werden Anlagen, die aktuelle Sporttrends aufgreifen, aber auch Aspekte der Inklusion, Integration und der zeitgleichen Angebote für Kinder und Eltern berücksichtigen.

Mit Unterstützung der Landesregierung sollen in den kommenden Jahren zahlreiche Sportstätten saniert werden. Ministerpräsident Günther verwies darauf, dass das Land die finanzielle Förderung von Sportstätten schon in den vergangenen zwei Jahren immer wieder erhöht habe. Allein in diesem Jahr seien 18 Millionen Euro für Modernisierungen zur Verfügung gestellt worden.

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