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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Eine Freundschaft mit Tradition

Datum 05.09.2019

Auf den Spuren deutsch-dänischer Geschichte ging das viertägige Besuchsprogramm der dänischen Königin Margrethe II. im Norden des Landes weiter.

Eine Frau mit Regenschirm enthüllt eine Gedenktafel am Boden. Dänemarks Königin Margrethe II. enthüllt auf dem Gelände des Danewerk bei Schleswig an der früheren Grenze eine Plakette zum Weltkulturerbe. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Dänemarks Königin Margrethe II. enthüllt auf dem Gelände des Danewerk bei Schleswig an der früheren Grenze eine Plakette zum Weltkulturerbe. © dpa

Der dritte Tag ihrer Schleswig-Holstein-Reise führte Dänemarks Königin Margrethe II. auf historische Pfade: Zur Wallanlage Danewerk, einem zentralen Platz in der Geschichte der beiden Länder. Das Danewerk und der wikingerzeitliche Handelsplatz Haithabu waren erst im vergangenen Jahr zum Weltkulturerbe ernannt worden. Im Beisein von Ministerpräsident Daniel Günther und der Monarchin wurde nun die offizielle Unesco-Plakette am Danewerk enthüllt. Anschließend besichtigten beide das Archäologische Zentrum Haithabu sowie das Wikingermuseum.

Austausch der Kulturen

Am Mittag hatte der Ministerpräsident anlässlich des königlichen Besuchs zu einem Empfang auf Schloss Gottorf geladen. Vor dem gemeinsamen Essen im Hirschsaal trug sich Margrethe II. in das Goldene Buch der Stadt Schleswig ein. Professor Dr. Claus von Carnap-Bornheim, Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, führte den Ministerpräsidenten und die Monarchin anschließend durch die Ausstellung „Goldenes Zeitalter“.

Gemeinsamer Erfolg

Eine Gruppe Erwachsener spricht mit zwei kleinen Mädchen in Rokoko-Kleidern. Im Hintergrund stehen Menschen mit dänischen Fähnchen. Ministerpräsident Günther und Königin Margrethe II. werden auf Schloss Gottorf feierlich begrüßt. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerpräsident Günther und Königin Margrethe II. werden auf Schloss Gottorf feierlich begrüßt. © dpa

Die dänische Minderheit habe Schleswig-Holstein in allen Facetten des Lebens bereichert – mit Unternehmens-Ansiedlungen, mit Kindergärten und Bildungsstätten oder mit kulturellem Austausch. "Wir brauchen diese unterschiedlichen Dimensionen des Austauschs, des Voneinander-Lernens, um eine wirkliche Verbindung zu schaffen", erklärte Günther. "Je tiefer und enger die Verbindungen sind, je größer Austausch und Verständnis gewachsen sind, desto eher sind wir vor den trennenden Keilen gefeit. Diese Botschaft wollen wir in den kommenden Monaten weiterhin verbreiten – indem wir an vielen Orten und mit vielen Festen die deutsch-dänische Freundschaft feiern."

Empfang auf der "Danebrog"

Am Nachmittag reiste die dänische Königin nach Friedrichstadt an der Westküste, wo sie die Mennonitenkirche und das Paludanushaus besucht hat. Der Abend klingt mit einem Empfang der Monarchin auf ihrer Jacht „Danebrog“ aus, zu dem auch Regierungschef Günther eingeladen ist.

Am Freitag, dem letzten Tag ihrer Reise, wird sich die Königin überwiegend den Minderheiten widmen. Auf dem Programm steht ein Aufenthalt in Risum (Nordfriesland), wo sie sich über die Geschichte der Friesen informiert. Später geht es zurück nach Flensburg, dort besucht die Monarchin die dänische Zentralbibliothek und das Flensborghus. Am Nachmittag endet der viertägige Besuch in Schleswig-Holstein. Dann reist die Königin auf der "Danebrog" zurück nach Dänemark.

Am Dienstag war die Königin mit ihrer königlichen Jacht im Flensburger Hafen eingelaufen.In der Fördestadt hatte sie ein Altenheim, das dänische Unternehmen Danfoss sowie das Industriemuseum besucht. Am Mittwoch wurde sie von Ministerpräsident Günther in der Landeshauptstadt begrüßt, wo sie neben Landesregierung und Landtag auch dem UKSH und dem GEOMAR einen Besuch abstattete.

Meldung "Königin in Kiel"