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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Niederdeutschzentren feiern Jubiläum

Datum 04.09.2019

Seit 25 Jahren fördern die Einrichtungen in Leck und Mölln die Regionalsprache Niederdeutsch. Minderheitenbeauftragter Johannes Callsen gratulierte.

"Die Arbeit der Niederdeutschzentren ist heute nicht mehr wegzudenken aus der Niederdeutschförderung des Landes. Sie leisten wichtige und kreative Arbeit für Platt in Schulen und Kindertagesstätten. Sie entwickeln neue Ideen wie Plattbeats oder Nordjob op Platt und sind kompetente Partner im Netzwerk für Niederdeutsch", sagte Callsen beim Festakt "25 Johr Plattdüütsch-Zentren Sleswig-Holsteen" im Landeshaus in Kiel.

"Platt" ist in

Ob in der Musik oder den sozialen Medien – junge Menschen in Schleswig-Holstein entdeckten die Sprache zunehmend wieder für sich, erklärte Callsen. "Das ist eine ermutigende Entwicklung, die uns zeigt: Wir sind mit der Niederdeutschförderung in Schleswig-Holstein auf dem richtigen Weg." Die Niederdeutsch-Zentren seien wichtige Partner und Akteure für das Plattdeutsche. Auch deswegen habe die Landesregierung die Förderung für die Zentren in Mölln und Leck erhöht. (Mehr erfahren: Mehr Geld für Niederdeutsch-Zentren (Meldung vom 22. Februar 2018)

Traditionelle Förderung

Noch bevor sie 1998 die Sprachencharta ratifizierte, hatte die Landesregierung auf Initiative des Beirats Niederdeutsch im Schleswig-Holsteinischen Landtag zwei regional arbeitende Zentren für Niederdeutsch gegründet: 1994 wurde in Leck (Nordfriesland) das Niederdeutsch-Zentrum für den Landesteil Schleswig in der dortigen Heimvolkshochschule eingerichtet, im gleichen Jahr das zweite Zentrum im Haus Mecklenburg auf der Dominsel in Ratzeburg für den Landesteil Holstein. 2016 zog das Zentrum nach Mölln in Räume des Stadthauptmannshofs um.