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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Rückenwind für die Energiewende

Datum 18.07.2019

Das Projekt "Westküste 100" zur Herstellung von Wasserstoff als Energiespeicher zählt zu den Gewinnern eines bundesweiten Wettbewerbs.

Schleswig-Holstein ist Spitzenreiter bei den erneuerbaren Energien: Schon jetzt produziert das Land rechnerisch mehr Strom, als es verbraucht. Immer wieder müssen Windräder deshalb abgestellt werden. Damit sich das ändert, soll an der Westküste künftig überschüssige Energie aus Windkraft in Wasserstoff umgewandelt werden, der sich dann speichern und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen ließe.

"Reallabor 100 Westküste" heißt das Projekt, an dem sich unter anderem die Raffinerie Heide sowie die Fachhochschule Westküste beteiligen – und das jetzt als ein Gewinner im Ideenwettbewerb "Reallabore der Energiewende" des Bundes ausgezeichnet wurde.

Bundesmittel für innovative Anlage

"Die Westküste ist der optimale Standort für diese innovative Anlage", begrüßte Ministerpräsident Daniel Günther die Entscheidung. Es freue ihn sehr, dass die Bewerbung erfolgreich war und nun Anträge auf Fördergeld beim Bund möglich seien.

Als Energiewendeland könne der echte Norden besonders von dem Reallabor profitieren, betonte Günther. "Wir wollen nicht nur den Strom produzieren, sondern auch unsere Kompetenz und unser Wissen für seine intelligente Bereitstellung und Nutzung einsetzen."

Portraitfoto Daniel Günther

Die Westküste ist der optimale Standort für diese innovative Anlage.

Daniel Günther

Impuls für den Klimaschutz

Das Zusammenwachsen von Strom, Wärme und Mobilität werde immer wichtiger, um die Klimaschutzziele zu erreichen, sagte der Ministerpräsident. Er sei überzeugt, dass der Zuschlag für das "Reallabor 100 Westküste" diesem wichtigen Zukunftsthema in Schleswig-Holstein zusätzliche Impulse geben werde.

Weiterer Gewinner aus Norddeutschland

Der Kreis der Gewinner des Wettbewerbs umfasst 20 Projekte aus ganz Deutschland. Zu ihnen zählt neben dem Projekt an der Westküste auch das "Norddeutsche Reallabor", an dem sich Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam beteiligen.

Insgesamt stellt der Bund für alle ausgewählten Projekte Fördermittel von 100 Millionen Euro pro Jahr an zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb

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