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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Menschheitserbe erhalten

Datum 30.06.2019

In Busdorf hat Ministerpräsident Daniel Günther die UNESCO-Urkunde für die Welterbestätten Haithabu und Danewerk entgegen genommen.

Die Wartburg, der Kölner Dom, das Wattenmeer – insgesamt 44 Welterbestätten gibt es in Deutschland. Seit vergangenem Jahr gehören auch der ehemalige Wikinger-Handelsplatz Haithabu und das Befestigungssystem Danewerk dazu. Während der Wikingerzeit war die Siedlung ein Knotenpunkt zwischen Nord- und Mitteleuropa. Bis heute ist Haithabu eine wichtige Fundstätte für die wissenschaftliche Forschung. Das 1985 eröffnete Wikinger-Museum gehört zu den beliebtesten Museen im echten Norden. Ein Jahr nach der Aufnahme Haithabus und des Danewerks in die Liste der Welterbestätten hat Ministerpräsident Daniel Günther nun bei einem Festakt in Busdorf die offizielle UNESCO-Urkunde für das Land entgegen genommen.

Begeisterung und Unterstützung

"Diese Urkunde ist der verdiente Lohn für alle Beteiligten, die jahrelang hart für das Weltkulturerbe Haithabu und Danewerk gearbeitet haben", sagte Günther. "Jetzt haben wir die Aufgabe, diese Stätten für zukünftige Generationen zu erhalten, zu pflegen, zu erforschen und als Erbe der Menschheit zu unterhalten." Diese Aufgabe stieße auf viel Begeisterung und Unterstützung bei den Menschen in der Umgebung, sagte der Ministerpräsident. "Die Schleswig-Holsteiner sind stolz auf das Welterbe in ihrer Nachbarschaft."

Besonderer Schutz

Seit 1972 verleiht die UNESCO den Welterbe-Titel an besonders wertvolle Kultur- und Naturstätten. Insgesamt gibt es 1.092 solcher Orte in 167 Ländern – darunter unter anderem die Pyramiden von Gizeh und die Chinesische Mauer. Die Länder, auf deren Staatsgebieten sich Welterbestätten befinden, verpflichten sich, diese besonders zu schützen und ihren Wert für zukünftige Generationen zu erhalten.

Videoportrait zum Welterbe