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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Anerkennung für Exzellenz

Datum 04.06.2019

Beim Wissenschaftsempfang der Landesregierung hat Ministerpräsident Daniel Günther die herausragende Forschungslandschaft im echten Norden gewürdigt.

Wissenschaft zum Anfassen – das ist das Motto der Phänomenta in Flensburg. Im ersten deutschen Science-Center können die Besucher seit fast 25 Jahren nach Herzenslust experimentieren – dafür stehen rund 170 Exponate zu Optik, Wahrnehmung und Motorik bereit. Ihren Ursprung hatte die Phänomenta auf den Fluren des Instituts für Physik und ihre Didaktik – als interaktive Ausstellung für angehende Lehrer.

Keine Überraschung also, dass die Landesregierung ihren Wissenschaftsempfang zum Thema Lehrkräftebildung in die Hallen der Phänomenta verlegt hat. "Hier widmen wir uns mit neuen, klugen Ideen der Schule von morgen – wissenschaftlich und pragmatisch zugleich", sagte Ministerpräsident Daniel Günther vor mehr als 100 Gästen, darunter neu berufene Professoren sowie Hochschul- und Studierendenvertreter.

Unterstützung für Exzellenzcluster

Schon jetzt seien Schleswig-Holsteins Hochschulen hervorragend aufgestellt, sagte der Regierungschef. Im Herbst 2018 hatte eine Kommission des Bundes 57 Exzellenzcluster aus ganz Deutschland ausgezeichnet, darunter zwei aus dem echten Norden. "Jetzt läuft der zweite Teil des Wettbewerbs um die Exzellenzstrategie, und die Kieler Uni ist wieder im Rennen. Ich drücke fest die Daumen", betonte Günther. Im Juli werden bis zu elf Hochschulen als "Exzellenzuniversität" ausgezeichnet, auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat sich beworben.

Fit für die Zukunft

Zum Motto des Abends erklärte der Regierungschef, die fortschreitende Digitalisierung erfordere auch ein Umdenken im Bildungssystem. Es sei die Aufgabe der Schulen, junge Menschen fit zu machen für das Leben und Arbeiten in der digitalen Welt. Dafür sei es unerlässlich, die Schulen ausreichend mit Lehrkräften zu versorgen. "Sie sollen eine exzellente Ausbildung bekommen. Für unsere Kinder ist das Beste gerade gut genug. Hier sind wir auf einem guten Weg", sagte Günther.

Traumberuf Lehrer

Seit Jahren steigt die Zahl junger Menschen, die ein Lehramts-Studium absolvieren: Waren es 2014 noch gut 1.500 Studienanfänger, so haben sich in diesem Jahr bereits mehr als 2.500 junge Menschen eingeschrieben. Erst kürzlich hatte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern den Universitäten von Kiel und Flensburg zusätzliche Fördergelder in Höhe von bis zu 2,45 Millionen Euro zugesagt, um Projekte im Rahmen der "Qualitäts-Offensive Lehrerbildung" zu unterstützen.

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Traumberuf Lehrer/in in Schleswig-Holstein