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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

"Echte Erfolgsgeschichte"

Datum 29.05.2019

Ministerpräsident Daniel Günther hat Parteisekretär Jun Che aus der chinesischen Partnerregion Zhejiang in Kiel empfangen.

Chinesische Investoren im echten Norden, ein Gemeinschaftsbüro für schleswig-holsteinische Firmen in Hangzhou, diverse gemeinsame Forschungsprojekte und Austauschprogramme von Hochschulen in beiden Ländern – seit mehr als dreißig Jahren kooperiert Schleswig-Holstein erfolgreich mit der Provinz Zhejiang in China. Erst im vergangenen September besuchte Ministerpräsident Daniel Günther bei einer sechstägigen Auslandsreise vor allem Unternehmen und Hochschulen in der Region. Nun empfing er mit Parteisekretär Jun Che den ranghöchsten Politiker Zhejiangs in Kiel. 

Zusammenarbeit wird ausgebaut

Die Partnerschaft der beiden Regionen sei eine "echte Erfolgsgeschichte", sagte Günther bei einem Abendessen mit Che und der chinesischen Delegation. "Anfangs standen der protokollarische Austausch und die wirtschaftliche Kooperation im Mittelpunkt. Über die Jahre ist daraus eine echte Freundschaft gewachsen."

Kennzeichnend für diese enge Zusammenarbeit seien Unternehmensansiedlungen auf beiden Seiten sowie Kooperationen zwischen den Universitäten, Schulen und im Gesundheitssektor, erklärte der Ministerpräsident. Die Partnerschaft werde zudem ständig weiter ausgebaut: "Inzwischen vertiefen wir auch unsere Zusammenarbeit im Tourismus und im kulturellen Bereich. Das zeigt, wie eng unsere Bindung mittlerweile ist."

Ausstellung zur chinesischen Geschichte

Gemeinsam mit Kulturministerin Karin Prien hatten Günther und Che zuvor eine Ausstellung zum Immateriellen Kulturerbe Chinas in der Halle 400 eröffnet. Unter dem Titel "Die Schönheit Chinas – Eine poetische malerische Impression aus Zhejiang" werden dort noch bis Sonntag (2.6.) Kunstwerke aus der Region präsentiert. Prien betonte, die Provinz Zhejiang gelte als Ursprung der chinesischen Zivilisation und sei eine der aktivsten Regionen in der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung in dem Land. "Kultur verbindet Menschen und Länder, Kultur überbrückt Zeit und Raum – sie verzaubert uns und macht uns neugierig", erklärte die Kulturministerin. Die Ausstellung, die 80 Exponate umfasst, bringt den Besuchern die Jahrtausende alte Geschichte Chinas nahe.