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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sprachenvielfalt schützen

Datum 21.02.2019

Dänisch, Friesisch und Niederdeutsch: Das Land fördert auch 2019 die Regional- und Minderheitensprachen in Kitas mit 500.000 Euro.

Kinder sollen nach dem Willen der Landesregierung schon möglichst früh mit den Regional- und Minderheitensprachen Schleswig-Holsteins in Berührung kommen. Deshalb investiert das Land auch in diesem Jahr wieder 500.000 Euro für Dänisch-, Friesisch- und Niederdeutschunterricht in Kitas.

"Schon im vergangenem Jahr konnten 400 Kindertagesstätten vom Förderangebot des Landes profitieren. Doch wir haben noch Luft für weitere Kitas", sagte der Minderheiten- und Niederdeutschbeauftragte des Ministerpräsidenten, Johannes Callsen.

Sprachen lebendig halten

Es sei wichtig, möglichst vielen Kindern so früh wie möglich die Chance zu geben, mit den Heimatsprachen in Berührung zu kommen, betonte Callsen. "Für die Kinder ist es eine Bereicherung und hält gleichzeitig diese Sprachen lebendig."

2.000 Euro pro Betreuungsgruppe

Kitas können für jede Betreuungsgruppe insgesamt 2.000 Euro für Personal und Unterrichtsmaterial beantragen. Voraussetzung ist, dass ihre Lehrpläne ausdrücklich den Unterricht von Regional- und Minderheitensprachen vorsehen. Zudem müssen die Fachkräfte entsprechend geschult sein.

Noch bis Ende März bewerben

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 390.000 Euro bewilligt. Die meisten Anträge kamen aus den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland. Besonders erfreulich sei, dass auch zahlreiche Kitas in Ostholstein und Lübeck eine Förderung beantragt hätten, sagte Callsen. "Ich würde mich freuen, wenn auch in diesem Jahr wieder möglichst viele Einrichtungen in Schleswig-Holstein das Angebot nutzen."

Ein Antrag auf Förderung ist noch bis zum 1. April 2019 möglich.