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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mit guter Botschaft ins neue Jahr

Datum 04.01.2019

Traditioneller Besuch der kleinen Könige: Ministerpräsident Daniel Günther hat die Sternsinger in der Kieler Staatskanzlei empfangen.

Menschengruppe. Ministerpräsident Daniel Günther (r.) empfing die Sternsinger aus Niebüll in der Staatskanzlei. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerpräsident Daniel Günther mit den Sternsingern aus Niebüll, die in diesem Jahr Spenden für Kinder in Peru sammeln. © Staatskanzlei

An diesem Wochenende sind sie wieder überall im echten Norden unterwegs – die Sternsinger. Das Dreikönigssingen oder Sternsingen ist eine katholische Tradition. Dabei ziehen Kinder und Jugendliche am und um den 6. Januar herum als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus, singen Lieder und bringen den sogenannten Sternsingersegen an Türen an. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts werden diese Aktionen in Deutschland zentral organisiert. Dabei sammeln die Sänger Spenden für Entwicklungshilfeprojekte, in diesem Jahr für Kinder mit Behinderungen in Peru. Nun hat Ministerpräsident Daniel Günther sieben von ihnen in der Staatskanzlei in Kiel empfangen.

Dank für Einsatz

Die Kinder aus der St.-Gertrud-Gemeinde in Niebüll sangen das Sternsingerlied "Es ist für uns eine Zeit angekommen" und brachten den Segensspruch an der Pforte des Regierungssitzes an. Der Ministerpräsident dankte den jungen Sängern für ihren Einsatz und wünschte ihnen viel Erfolg beim Spendensammeln. Im Anschluss zeigte er ihnen noch sein Büro und beantwortete ihre Fragen. Später begleitete Günther die Kinder noch in das Landeshaus, wo sie gemeinsam mit rund 40 anderen Sternsängern von Landtagspräsident Klaus Schlie begrüßt wurden.

Vier Kinder in Königskostümen und eine Frau stehen auf einer Treppe. Die Sternsinger statten Justizministerin Sütterlin-Waack einen Besuch ab. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Sternsinger statten Justizministerin Sütterlin-Waack einen Besuch ab. © Justizministerium

Besuche bei Ministerien

Auch Justizministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack empfing gemeinsam mit ihren Mitarbeitern vier Sternsinger. Ihr Einsatz sei wirklich großartig, erklärte die Ministerin bei der Begrüßung der Kinder. Das diesjährige Motto der Sternsinger "Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit" gefalle ihr besonders gut. "Das Wort 'zusammen' betont nämlich, dass niemand von uns allein weiterkommt", sagte Sütterlin-Waack. "Wir alle sind trotz aller Unterschiede eine Gemeinschaft. Und die Idee, dass wir uns alle aufeinander verlassen können und füreinander da sind, ist wirklich sehr schön."

Eine Frau steckt Geld in die Spendenbox eines kleinen Jungen, der als König verkleidet ist. Sternsinger bringen Segen in Bildungsministerium (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Auch von Bildungsministerin Prien gab es eine Spende. © Bildungsministerium

Am Nachmittag überbrachten die Sternsinger den Segen außerdem ins Sozial- und ins Bildungsministerium. Bildungsministerin Karin Prien lobte das Engagement: "Sternsingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Es ist eine großartige Leistung, das bisher so viel Geld für Hilfsprojekte gesammelt worden ist. Danke dafür und für Euer Engagement". Im Sozialministerium freute sich Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop über den Besuch der Sternsinger: "Das Sammeln für Kinder mit Behinderungen durch die Sternsinger ist eine tolle Aktion. Ihr Engagement für andere Kinder in der ganzen Welt, denen es nicht so gut geht, unterstütze ich gerne und hoffe, dass die Sternsinger mit ihrem Einsatz auch dazu inspirieren, sich für andere Menschen zu engagieren."

Ein Mädchen im Königskostüm steht vor einer Wand mit Kreidebuchstaben, vor ihr stehen ein Mann und weitere verkleidete Kinder. Die Sternsinger segnen das Sozialministerium. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Sternsinger segnen das Sozialministerium. © Sozialministerium

Hintergrund

Seit 1959 organisieren die katholischen Kirche und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" das Dreikönigssingen. Insgesamt wurden so bislang Spenden von mehr als eine Milliarde Euro eingesammelt. Rund 3.000 Kinder beteiligen sich im Erzbistum Hamburg (Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg) an der Aktion. Dabei schreiben sie den Segensspruch 20+C+M+B+19 mit Kreide an die Haustüren und bitten um Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt. Die drei Buchstaben stehen für "Christus mansionem benedicat". Das ist Latein und bedeutet "Christus segne dieses Haus".