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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Attraktiver Arbeitgeber

Datum 04.01.2019

Jüngere Mitarbeiter und mehr Frauen im höheren Dienst: Die Landesregierung hat den neuen Bericht zur Personalstruktur in der Landesverwaltung vorgelegt.

In den kommenden Jahren wird sich die Landesverwaltung in Schleswig-Holstein deutlich verjüngen. Rund 18.500 Frauen und Männer erreichen in den nächsten zehn Jahren die Altersgrenze zum Ruhestand – mehr als ein Viertel der aktuell Beschäftigten. Das zeigt der gerade vorgelegte Bericht zu Personalstruktur und -management des Landes. Das Papier gibt auch einen Überblick über aktuelle Schwerpunktthemen der Landesverwaltung: Darunter fallen beispielsweise flexible Arbeitsformen, Gleichstellung von Frauen und Männern, das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Nachwuchskräftekampagne.

Fachpersonal sichern

"Das Land kann aufgrund der vorliegenden Daten zur Altersstruktur sowie der Prognose zu Pensionierungen und Renteneintritt nun noch gezielter Nachwuchskräfte bedarfsgerecht ausbilden", erklärte Staatssekretär Dirk Schrödter, der Chef der Staatskanzlei, in Kiel. Aus diesem Grund sei gerade die neue Ausbildungskampagne des Landes wichtig, um mehr junge Menschen für den Öffentlichen Dienst zu begeistern. Nur so könne der notwendige Bestand an qualifiziertem Fachpersonal in der Landesverwaltung rechtzeitig gesichert werden.

Zufriedene Mitarbeiter

Erstmals wurden die Themen Arbeitsfähigkeit, Gesundheit und Arbeitszufriedenheit mit in den Bericht aufgenommen. In einer repräsentativen Befragung zeigen sich 82 Prozent der Mitarbeiter mit ihrer Arbeit zufrieden. 83 Prozent schätzen ihre Gesundheit als mindestens gut ein, 67 Prozent der Mitarbeiter ihre Arbeitsfähigkeit als gut oder sehr gut.

"Wir sind ein extrem attraktiver Arbeitgeber", sagte Schrödter. "Das bescheinigen uns auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir erstmals nach ihrer Zufriedenheit befragt haben. Damit können wir noch stärker werben, wenn es um die Gewinnung der Nachwuchskräfte geht."

Mehr Frauen im höheren Dienst

Insgesamt hat sich die Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse im Vergleich zum Vorjahr um 1.033 auf 69.958 erhöht (Stand: Dezember 2017). 57,21 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, 42,79 Prozent Männer. Besonders erfreulich: Der Frauenanteil konnte in allen Besoldungsgruppen des höheren Dienstes gesteigert werden. Außerdem sank der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse in Teilzeit um 3,89 Prozentpunkte auf 31,54 Prozent.