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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Fehmarnbelt-Region stärken

Datum 27.11.2018

Schleswig-Holstein und die dänische Region Sjælland (Seeland) haben den Handlungsplan für die regionale Zusammenarbeit erneuert.

Vier Personen sitzen an einem Tisch und unterschreiben Verträge. Unterzeichnung des Handlungsplans 2019-2020: Freddy Blak (v.l.), Heino Knudsen, Ministerpräsident Daniel Günther und Europaministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Unterzeichnung des Handlungsplans 2019-2020: Freddy Blak (v.l.), Heino Knudsen, Ministerpräsident Daniel Günther und Europaministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack. © Staatskanzlei

Ministerpräsident Daniel Günther und Heino Knudsen, Regionsratsvorsitzende der Region Sjælland, sowie Europaministerin Sabine Sütterlin-Waack unterzeichneten den neuen "Handlungsplan 2019-2020 für die regionale Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und der Region Sjælland / Seeland" in Kiel. "Sjælland ist Schleswig-Holsteins dänischer Nachbar entlang der Fehmarnbelt-Achse und wichtiger Partner für zahlreiche Projekte, die zur Entwicklung der Fehmarnbelt-Region beitragen sollen", sagte der Ministerpräsident.

Starke Verbindung, enger Austausch

Mit dem Bau der festen Fehmarnbelt-Querung würden beide Regionen in Zukunft noch enger zusammenwachsen. Es gehe aber weit über dieses bedeutende Infrastrukturprojekt hinaus: "Wenn wir uns in Nordeuropa in einer immer schneller zusammenwachsenden Welt weiterhin behaupten möchten, müssen wir starke Verbindungen schaffen", betonte Günther. Die Unterzeichnung des Handlungsplans zeige, dass es auch zukünftig einen engen Austausch mit konkreten Projekten gebe, die das Zusammenwachsen der Regionen weiter voranbringen.

Wachstum und Wohlstand in der Beltregion

Dabei dürften beide Partner nicht allein auf die Fertigstellung des Querungsbauwerks vertrauen, ergänzte Europaministerin Sütterlin-Waack: "Wir müssen schon jetzt etwas tun, um Wachstum und Wohlstand auf beiden Seiten des Fehmarnbelts zu sichern." Sie setze sich deshalb für ein starkes deutsch-dänisches INTERREG-Programm über 2020 heraus ein. Ende Mai hatte die Europäische Kommission vorgeschlagen, das neue Programm nur noch auf die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie die Stadt Flensburg zu begrenzen. Die heutigen Fördergebiete Ostholstein, Plön und Rendsburg sowie die Städte Lübeck, Neumünster und Kiel sollen mit der Region Sjælland in das weit größere INTERREG-Ostseeprogramm überführt werden.

"Wir brauchen aber auch in Zukunft starke deutsch-dänische INTERREG-Projekte, in denen wie schon bisher Arbeitnehmer und Unternehmerinnen, Berufsschüler und Studentinnen, Forscherinnen und Mediziner – und viele mehr – beiderseits der Grenzen weiterhin an der Entwicklung der deutsch-dänischen Regionen zusammenarbeiten können", sagte die Europaministerin. Schon in der Förderperiode 2014-2020 seien aus dem aktuellen deutsch-dänischen INTERREG-Programm mehrere erfolgreiche Projekte in diesen Bereichen gefördert worden.