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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Signal der Zuversicht

Datum 30.10.2018

In Lübeck hat Bundespräsident Steinmeier im Beisein von Ministerpräsident Günther die traditionelle Willy-Brandt-Rede gehalten.

Ein Mann steht an einem Rednerpult. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach in Lübeck. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach in Lübeck. © Staatskanzlei

Was sind die dringendsten politischen Herausforderungen der Gegenwart und wie können wir ihnen begegnen? Vor dem Hintergrund dieser Frage laden die Hansestadt Lübeck und das dortige Willy-Brandt-Haus jährlich einen Redner aus dem öffentlichen Leben ein - in diesem Jahr Bundespräsident Frank Walter Steinmeier.

In der Musik- und Kongresshalle sprach er vor rund 1.500 Bürgern über die 68er-Bewegung und ihre Bedeutung für die Demokratie in Deutschland bis heute. "Unsere Demokratie ist auch 2018 mit keiner Ewigkeitsgarantie versehen", erklärte Steinmeier. Ihre Zukunft sei heute vielleicht offener denn je. Dennoch sei dies kein Grund zur Sorge: "Im Gegenteil - Die Demokratie ist die Staatsform der Mutigen."

Gemeinsam mutig sein

In seiner anschließenden Rede betonte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, wie wichtig es sei, sich mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzen: "Nur wenn wir uns stetig an unsere Vergangenheit erinnern, können wir erkennen, wie viel Positives es in unserem Land gibt."

Zwei Männer unterhalten sich. Ministerpräsident Daniel Günther (r.) begrüßte das Staatsoberhaupt in der Hansestadt. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerpräsident Daniel Günther (r.) begrüßte das Staatsoberhaupt in der Hansestadt. © Staatskanzlei

Angesichts verstärkt auftretender anti-europäischer Strömungen sei es wichtig, ein Signal der Zuversicht zu setzen, sagte der Regierungschef. "Gerade in so herausfordernden Zeiten wie jetzt können wir so viel erreichen, wenn wir gemeinsam mutig sind. Das gilt für Deutschland und das gilt auch für Europa", fuhr Günther fort. "Dafür müssen wir wieder mehr miteinander reden und zuhören, aber auch andere Meinungen respektieren."

Lob für die Stiftungsarbeit

Günther dankte der Willy-Brandt-Stiftung, die mit ihrer Arbeit für entsprechende Diskussionsräume sorge. Gerade die jährliche Rede sei ein wichtiges Podium, das weit über Lübeck hinaus wirke, sagte der Ministerpräsident. Das Lübecker Willy-Brandt-Haus wurde 2007 in der Geburtsstadt des ehemaligen Bundeskanzlers eröffnet und beherbergt ein Museum über sein Leben und Wirken.