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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Erfolgreiche Chinareise

Datum 21.09.2018

Zum Abschluss seiner Chinareise hat Ministerpräsident Daniel Günther ein positives Fazit gezogen: Die langjährige Partnerschaft trage für Schleswig-Holstein viele Früchte.

Zwei Männer in Laborkitteln schauen einer Frau dabei zu, wie sie ein Probenröhrchen mit einer Flüssigkeit füllt. In Nanjing besuchte der Regierungschef die chinesische Niederlassung des Kieler Unternehmens Planton. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In Nanjing besuchte der Regierungschef die chinesische Niederlassung des Kieler Unternehmens Planton. © Staatskanzlei

"Die Provinzregion Zhejiang ist ein wichtiger Partner für Schleswig-Holstein. Davon konnte ich mich vor Ort persönlich überzeugen. Vertreter von Hochschulen und Unternehmen haben hier in den vergangenen Tagen zahlreiche Vereinbarungen unterschrieben und viele Kontakte geknüpft", sagte Günther in Shanghai.

Insbesondere die offenen und angenehmen Gespräche mit der Provinzregierung seien wichtig gewesen, sagte der Regierungschef: "Unsere Partnerschaft ist gewachsen und trägt vor allem für Schleswig-Holstein viele Früchte" Der Regierungschef zeigte sich beeindruckt von den technischen Entwicklungen in der chinesischen Region: "Da müssen wir in Schleswig-Holstein noch mehr Gas geben, um mithalten zu können." Auch die hohe Zahl der Unternehmensgründungen und die Bereitschaft, dabei Risiken einzugehen, habe ihn überrascht. "Diese Gründungskultur sollte auch in Schleswig-Holstein Schule machen. Dafür brauchen wir neue Mechanismen, um junge Hochschul- oder Ausbildungsabsolventen entsprechend unterstützen zu können", sagte Günther.

Ein neuer Markt in Fernost

Am letzten Tag seiner Chinareise hatte der Regierungschef die Stadt Nanjing in der Provinz Jiangsu besucht. Hier hat das Kieler Biotechnologie-Unternehmen Planton hat den Sprung in den chinesischen Markt gewagt und mit ihrer Tochterfirma "Ning Tong Bioanalytics" eine Niederlassung eröffnet. Hier sollen die Mitarbeiter in Zukunft gentechnische Veränderungen aufspüren und somit Lebensmittelbetrug in China erschweren. Zur Eröffnung kam auch Ministerpräsident Daniel Günther in die 8,5-Millionen-Einwohnerstadt. "Wirtschaftlicher Erfolg in Fernost stärkt immer auch das Standbein in der Heimat. Deshalb freue ich mich über Ihren unternehmerischen Schritt nach Nanjing", sagte der Regierungschef. Planton stehe für Verlässlichkeit und Sicherheit. Mit Laborbetrieben in China könnten Lebensmittel für den europäischen oder für den chinesischen Markt künftig direkt vor Ort geprüft werden.

Zuvor waren der Ministerpräsident und seine Delegation vom Bürgermeister der Stadt Nanjing, Dr. Shaomin Lan, offiziell empfangen worden. "Das ist eine große Ehre für uns. Wir freuen uns, dass Sie mit dabei sind, wenn ein Unternehmen aus Schleswig-Holstein eine Niederlassung in Nanjing eröffnet", sagte Günther.

Ein Blick in den automatischen Supermarkt

Eine Kasse in einem Supermarkt: Mehrere Menschen stehen an Computern, um ihre Waren zu bezahlen. In den Hema-Supermärkten hat die Digitalisierung den Einzelhandel komplett verändert. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In den Hema-Supermärkten zeigt sich, wie die Digitalisierung den Einzelhandel verändert. © Staatskanzlei

Für den Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei, Dirk Schrödter, stand unterdessen ein Besuch in Shanghai auf dem Programm. In einem "Hema"-Supermarkt informierte er sich über das Einzelhandelskonzept "O2O" (Online-to-Offline): Dabei nutzen die Kunden beim Einkauf eine App, mit der sie Produkte recherchieren können. Scannen sie den Barcode auf der Verpackung eines Produktes, erhalten sie auf dem Smartphone Informationen über Hersteller, Herkunft und Rezepte.

Bei Hema können die Kunden wie in traditionellen Supermärkten einkaufen und mit dem Mobiltelefon bezahlen. Alternativ können sie ihren Einkauf aber auch über die App bestellen und innerhalb von 30 Minuten nach Hause geliefert bekommen. "Wir haben hier gesehen, wie Geschäftsprozesse konsequent durchdigitalisiert werden. Dieser Trend ist unaufhaltsam und wird auch uns erreichen", sagte Schrödter im Anschluss an den Rundgang. Viele Elemente seien bereits bekannt, doch in China würden sie zusammengeführt - nicht zuletzt im Supermarkt. Es sei überall zu spüren, dass die Wirtschaft in einer Entwicklungsphase sei, die weitaus größere Veränderungen mit sich bringe als die industrielle Revolution vor 200 Jahren.

Alle Tage der Chinareise im Überblick

Tag 1: Ankunft in China (Meldung vom 16. September 2018)

Tag 2: Vielfältige Kooperationen (Meldung vom 17. September 2018)

Tag 3: Ein Blick in die Zukunft (Meldung vom 18. September 2018)

Tag 4: Partnerschaft trägt Früchte (Meldung vom 19. September 2018)

Tag 5: Aus Zusammenarbeit wird Freundschaft (Meldung vom 20. September 2018)

Tag 6: Erfolgreiche Chinareise (Meldung vom 21. September 2018)