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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Vielfältige Kooperationen

Datum 17.09.2018

Tag 2 in China für Ministerpräsident Daniel Günther: Heute besuchte er das Schleswig-Holstein Business Center und die Universitätsklinik Zheijang.

Ein Schild mit der Aufschrift "Schleswig-Holstein Business Center", darunter die Buchstaben WT.SH und ein Löwe mit einem Nesselblatt. Das Schleswig-Holstein Business Center hat schon zahlreichen norddeutschen Unternehmen den chinesischen Markt geöffnet. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Das Schleswig-Holstein Business Center hat schon zahlreichen norddeutschen Unternehmen den chinesischen Markt geöffnet. © Staatskanzlei

Bei den ersten offiziellen Besuchsstationen von Ministerpräsident Daniel Günther in China drehte sich alles um die Kooperation von Wirtschaft und Medizin. Der Tag startete im Schleswig-Holstein Business Center (SHBC) in Hangzhou, wo eine Niederlassung der Firma "Anna China" eröffnet wurde. In den vergangenen Jahren hat das SHBC mehr als 200 Firmen aus Schleswig-Holstein beraten, die auf dem chinesischen Markt Fuß fassen wollten. "Das Schleswig-Holstein Business Center ist das erfolgreichste Firmenbüro aller Bundesländer in China. Es dient als Türöffner und betreut mit viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl schleswig-holsteinische Firmen, die sich hier wirtschaftlich engagieren wollen", sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz. Für Schleswig-Holstein sei die Volksrepublik China der wichtigste Handelspartner außerhalb der EU. Die Küstenprovinz Zhejiang mit ihren mehr als 55 Millionen Einwohnern gehöre zu den wirtschaftlich bedeutendsten Regionen in China.

Hightech aus dem echten Norden

Zwei Männer unterhalten sich, viele Menschen stehen drumherum. Der Präsident der Universitätsklinik Zheijang, Dr. Weilin Wang, begrüßte den Ministerpräsidenten. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Der Präsident der Universitätsklinik Zheijang, Dr. Weilin Wang, begrüßte den Ministerpräsidenten in seinem Krankenhaus. © Staatskanzlei

Die Firma "Anna China" hat ihren Ursprung in Flensburg. Entwickelt wurde "Anna" von Professor Dr. Tillmann Loch, Chefarzt an der Klinik für Urologie im Diakonissenkrankenhaus Flensburg. Er entwickelte ein Früherkennungsprogramm gegen Prostatakrebs und kooperiert seit einigen Jahren mit chinesischen Medizinern, so auch mit dem Universitätskrankenhaus in Zheijang. Hier erhielt die Delegation aus Schleswig-Holstein am Vormittag Einblicke in das Verfahren. Mit einem Ultraschall-Computer-Tomografen, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist, soll die Krankheit schon im frühesten Stadium erkannt werden. "Es lohnt sich, über Kontinente hinweg zu arbeiten", sagte Ministerpräsident Daniel Günther. Diese Kooperation sei vorbildlich für die Partnerschaft zwischen der Provinz Zhejiang und Schleswig-Holstein. Gesundheits-Fürsorge dürfe keine Grenzen kennen.

Werben für Schleswig-Holstein

Zwei Männer sitzen an einem Tisch und unterschreiben ein Blatt Papier. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und sein Amtskollege Congjiu Zhu unterzeichneten in Hangzhou eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und sein Amtskollege Congjiu Zhu unterzeichneten in Hangzhou eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung. © Staatskanzlei

Am Nachmittag tauschten sich chinesische und deutsche Wirtschaftsvertreter bei einer Standortpräsentation des echten Nordens aus. Dabei unterzeichneten Wirtschaftsminister Buchholz mit sein Amtskollegen Congjiu Zhu eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium und dem Handelsministerium Zhejiang. "Schleswig-Holstein muss angesichts der Entwicklungen auf dem Weltmarkt seine bestehende Freundschaft mit China ganz besonders pflegen. Wir sollten den engen Kontakt zu unseren chinesischen Partnern suchen und vertiefen", sagte Ministerpräsident Daniel Günther. China bleibe für Unternehmen aus Schleswig-Holstein ein boomender Markt. Das Schleswig-Holstein Business Center sei dabei ein wichtiger Ratgeber, um Unternehmen den Einstieg in den chinesischen Markt zu ebnen.

Treffen mit Parteisekretär

Zwei Männer sitzen in Sesseln nebeneinander. Im Gästehaus der Provinzregierung traf der Ministerpräsident den Parteisekretär der Provinz Zhejiang, Jun Che. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Im Gästehaus der Provinzregierung traf der Ministerpräsident den Parteisekretär der Provinz Zhejiang, Jun Che. © Staatskanzlei

Am Nachmittag sprach Ministerpräsident Günther mit dem Parteisekretär der Provinz Zhejiang, Jun Che. Die Einladung sei eine Ehre für ihn, sagte Günther im Gästehaus der Provinzregierung. Seit 32 Jahren bestehe die Zusammenarbeit der beiden Regionen und habe sich zu einer freundschaftlichen und stabilen Partnerschaft entwickelt. Che betonte, die regelmäßigen Delegationsreisen seien sehr förderlich für die Beziehungen beider Länder und die Partnerschaft zu Schleswig-Holstein für Zhejiang von besonderem Interesse.

Die Zusammenarbeit sei vielfältig, erklärte der Ministerpräsident. Beispielhaft nannte er Unternehmensansiedlungen auf beiden Seiten, die Kooperation von Schulen und Hochschulen sowie den Fachkräfteaustausch. Das Besuchsprogramm in China bilde jetzt auch die Themen Digitalisierung und Tourismus ab, die für beide Regionen enorm wichtig seien. "In Schleswig-Holstein sind wir zutiefst von unserer Kooperation überzeugt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren", sagte der Regierungschef und lud den Parteisekretär sowie Gouverneur Jiajun Yuan zu einem Besuch in den echten Norden ein.

Jun Che ist seit 2017 Parteisekretär von Zhejiang. Von 2016 bis 2017 war der 63-Jährige Gouverneur der Provinz.

Alle Tage der Chinareise im Überblick

Tag 1: Ankunft in China (Meldung vom 16. September 2018)

Tag 2: Vielfältige Kooperationen (Meldung vom 17. September 2018)

Tag 3: Ein Blick in die Zukunft (Meldung vom 18. September 2018)

Tag 4: Partnerschaft trägt Früchte (Meldung vom 19. September 2018)

Tag 5: Aus Zusammenarbeit wird Freundschaft (Meldung vom 20. September 2018)

Tag 6: Erfolgreiche Chinareise (Meldung vom 21. September 2018)