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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ankunft in China

Datum 16.09.2018

Die Delegationsreise von Ministerpräsident Günther und Wirtschaftsminister Buchholz begann mit einer Bootsfahrt auf dem Westsee der Provinz Zhejiang.

Blick auf einen See mit einem asiatisch anmutenden Boot. Fahrt auf dem Westsee. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Fahrt auf dem Westsee. © Staatskanzlei

China ist ein wichtiger Außenhandelspartner für Schleswig-Holstein. Ein großer Teil der ausländischen Investoren, die sich neu in Schleswig-Holstein ansiedeln, stammt mittlerweile auch aus China. Um die Handelsbeziehungen zu fördern, kooperiert der echte Norden bereits seit mehr als drei Jahrzenten mit der chinesischen Provinz Zhejiang. Dazu finden regelmäßig Besuche von Politikern beider Seiten statt. Außerdem betreibt die WTSH in der Provinzhauptstadt Hangzhou ein Auslandsbüro, das bislang mehr als 200 Unternehmen aus dem echten Norden geholfen hat, im chinesischen Markt Fuß zu fassen. Am Sonntag ist Ministerpräsident Daniel Günther mit Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und 60 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Hangzhou gelandet.

Nach der Begrüßung durch Vertreter der Provinzregierung Zhejiang stand eine gemeinsame Bootstour auf dem Westsee auf dem Programm. Die Kulturlandschaft um den 3,2 Kilometer langen und 2,8 Kilometer breiten See ist eine der größten Touristenattraktionen des Landes und steht seit 2011 auf der UNESCO-Welterbe-Liste.

Spitzenreiter in der Digitalisierung

Die Provinz Zhejiang gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Chinas. Die Neun-Millionen-Einwohnerstadt Hangzhou gilt als neues Silicon Valley, in dem sich vor allem High-Tech-Start-ups ansiedeln. Dort wird der Ministerpräsident beispielsweise den Internetkonzern Alibaba besuchen, der mehrere Online-Handelsplattformen betreibt und zu den 100 größten Unternehmen der Welt gehört. Außerdem wird Günther die Niederlassung einer Tochterfirma des Flensburger Unternehmens ANNA Technologies im WTSH-Gemeinschaftsbüro eröffnen. Der Betrieb entwickelt medizinische Software zur Erkennung und Behandlung von Prostatakrebs und arbeitet dafür mit der Zhejiang Universität zusammen.

Chinesische Gründerszene als Vorbild

Auf dem Besuchsprogramm des Wirtschaftsministers stehen unter anderem Start-up-Firmen. "Hiesige Unternehmen könnten von den Chinesen gerade im Bereich digitaler Produkte viel lernen. Nach meinem Eindruck hat uns die chinesische Gründerszene vor allem eines voraus: Geschwindigkeit", sagte Buchholz. Dort habe man den Mut, auch mal mit Produkten auf den Markt zu kommen, die nicht vollständig ausgereift seien, weil man wisse: besser schnell und nicht ganz perfekt - als perfekt, aber zu spät. Darüber hinaus trifft Buchholz zusammen mit der Chefin der Tourismusagentur Schleswig-Holstein, Bettina Bunge, chinesesiche Reiseveranstalter: "Auf diesem Feld wollen die Chinesen von uns etwas lernen, weil ihnen der Erfolg unserer Tourismus-Strategie keineswegs entgangen ist."

Wissenschaftlicher Austausch

Auch die schleswig-holsteinischen und chinesischen Hochschulen kooperieren in Forschung und Lehre miteinander. So entsendet die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beispielsweise in jedem Semester Austauschstipendiaten nach Peking und Hangzhou. Auf dem Programm des Ministerpräsidenten stehen deswegen auch Besuche bei Universitäten der Region. Unter anderem wird er an einer Graduiertenfeier des Chinesisch-Deutschen Instituts für Angewandte Ingenieurswissenschaften der University of Science and Technology in Anji teilnehmen.

Alle Tage der Chinareise im Überblick

Tag 1: Ankunft in China (Meldung vom 16. September 2018)

Tag 2: Vielfältige Kooperationen (Meldung vom 17. September 2018)

Tag 3: Ein Blick in die Zukunft (Meldung vom 18. September 2018)

Tag 4: Partnerschaft trägt Früchte (Meldung vom 19. September 2018)

Tag 5: Aus Zusammenarbeit wird Freundschaft (Meldung vom 20. September 2018)