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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

"Wir lassen unsere Landwirte nicht im Stich"

Datum 31.08.2018

Nach der Dürre im Frühjahr und Sommer hat Ministerpräsident Daniel Günther nun angekündigt, die Landwirte zu unterstützen.

Ein Mann streichelt einen Esel. Nach seiner Rede nutzte Ministerpräsident Daniel Günther die Gelegenheit für einen Rundgang über die NORLA. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Nach seiner Rede nutzte Ministerpräsident Daniel Günther die Gelegenheit für einen Rundgang über die NORLA. © Staatskanzlei

Zwischen April und August 2018 erlebte Deutschland sowohl wärmsten als auch sonnenreichsten Sommer seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1882. Für die Bauern im Land ging die anhaltende Trockenheit mit großen Ernteverlusten einher. Beim Landesbauerntag in Rendsburg gab Ministerpräsident Daniel Günther nun ein Signal der Unterstützung: "Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um zu helfen. Auch in schlechten Zeiten lassen wir unsere Landwirte nicht im Stich", sagte der Regierungschef. Die Landesregierung habe bereits schnell und unbürokratisch erste Schritte unternommen.

Brachflächen dürfen als Weide genutzt werden

Seit dem 1. Juli sei es beispielsweise möglich, Tiere auf Brachen weiden zu lassen und sogenannte Zwischenfrüchte wie Lupinen oder Winterraps darauf anzubauen. Außerdem seien die Finanzämter im Land angewiesen worden, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen.

Günther begrüßte die vom Bund ankündigten finanziellen Hilfen: Bundesweit würden bis zu 340 Millionen Euro bereitgestellt – je zur Hälfte getragen von Bund und den Ländern. "Schleswig-Holstein wird seinen Teil dazu beitragen", sagte der Ministerpräsident. Die Landesregierung werde sich dafür einsetzen, dass die Verfahren beschleunigt werden und möglichst schnell und gezielt Hilfen gezahlt werden.

Landwirtschaft zukunftsfähig machen

In der aktuellen Diskussion um die Fortschreibung der EU-Agrarsubventionen sieht der Regierungschef noch Klärungsbedarf. Es sei wichtig, dass die landwirtschaftlichen Betriebe im Norden angemessene Investitionshilfen erhalten. "Der erste Vorschlag aus Brüssel sieht ein verringertes Gesamtvolumen vor. Das wird zwangsläufig Kürzungen im Agrarbudget zur Folge haben", sagte Günther. Bei den Hilfen zur Entwicklung des ländlichen Raums gehe es zukünftig auch darum, nachhaltige Landwirtschaft und den Einsatz für Natur- und Artenschutz unterstützen. Außerdem solle die Landwirtschaft robuster gegen Preiskrisen und den Klimawandel aufgestellt werden. Der Ministerpräsident betonte: "Dafür werden wir uns auf Bundesebene und auf europäischer Ebene stark machen."