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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Werben für den Norden

Datum 23.08.2018

Unterstützung für den Energiewendestandort Schleswig-Holstein: Ministerpräsident Günther hat Bundeswirtschaftsminister Altmaier in Kiel getroffen.

Zwei Männer schütteln einander die Hände. Ministerpräsident Daniel Günther begrüßt Bundesminister Peter Altmaier in Kiel. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerpräsident Daniel Günther begrüßt Bundesminister Peter Altmaier in Kiel. © Staatskanzlei

Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen und das geplante Flüssiggasterminal in Brunsbüttel – das waren die Themen des Gesprächs zwischen Ministerpräsident Daniel Günther, Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Kiel.

Flüssiggas für Brunsbüttel

Bund und Landesregierung seien sich über den Nutzen von Flüssigerdgas (engl. Liquified Natural Gas - LNG) einig, sagte Altmaier im Anschluss an das Gespräch: "Der Bedarf an LNG steigt". Erst kürzlich hätten sich die USA bereiterklärt, mehr davon nach Europa zu exportieren – sofern es Abnehmer gebe. Nun gelte es "den Druck im Kessel zu erhöhen". Günther und Buchholz hätten mit "starken Argumenten" für Brunsbüttel als Standort des ersten LNG-Flüssiggasterminals in Deutschland geworben. "Wir wollen, dass der Ausbau einer LNG-Infrastruktur zügig vorankommt", sagte Altmaier und kündigte an, die Bundesregierung werde bis Ende des Jahres über eine mögliche Förderung entscheiden.

Motor der Energiewende

"Schleswig-Holstein ist das Land der Energiewende – und das wollen wir in die Republik tragen", sagte Günther. Bundesminister Altmaier hob die Verdienste der Landesregierung um die Akzeptanz und den Ausbau der Energiewende hervor. Insbesondere beim Netzausbau habe "Schleswig-Holstein seine Hausaufgaben gemacht", sagte der Minister. Er werde in den kommenden Wochen Gespräche mit Vertretern der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen führen, um den Netzausbau schneller voranzutreiben.

Drei Männer stehen nebeneinander. Einer von ihnen steht an einem Rednerpult. Ministerpräsident Günther (Mitte) fasst die Ergebnisse des Gesprächs mit Bundesminister Altmaier (l.) und Wirtschaftsminister Dr. Buchholz zusammen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerpräsident Günther (Mitte) fasst die Ergebnisse des Gesprächs mit Bundesminister Altmaier (l.) und Wirtschaftsminister Dr. Buchholz zusammen. © Staatskanzlei

Landstrom für Kreuzfahrer

Einige Hafenstädte in Deutschland seien besonders belastet mit Stickoxiden, sagte der Bundesminister. Grund dafür seien unter anderem Kreuzfahrtschiffe, die den Strom an Bord mit Dieselaggregaten erzeugen, anstatt Landstrom zu nutzen. Die Bundesregierung sei sich dieses Problems bewusst.

Günther erklärte, eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Küstenländern und Bundesregierung werde nun Alternativen abwägen und klären, welche Rahmenbedingungen für Landstrom geschaffen werden müssten. Altmaier lobte das Engagement Schleswig-Holsteins: Hier seien bereits einige konkrete Modellvorhaben entwickelt worden.