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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Hunde vor Staupe schützen

Datum 15.08.2018

Zahlreiche Wildtiere übertragen das Virus, das auch Hunden gefährlich werden kann. Das rät das Umweltministerium Tierhaltern zur Vorbeugung.

An den Folgen einer Staupe-Infektion sterben zwischen 30 und 80 Prozent aller befallenen Tiere. Für Menschen ist das Virus ungefährlich, doch immer wieder stecken sich Hunde mit dem Erreger an. Als Hauptquelle für die Verbreitung gelten Füchse. Viele von ihnen infizieren sich mit dem Erreger, doch nicht alle sterben an den Folgen der Infektion. Weil Füchse sich immer näher an Menschen herantrauen, gelangen Staupe-Viren auch in den Lebensraum von Hunden. Das Umweltministerium in Schleswig-Holstein rät Hundebesitzer deshalb zur Vorsicht und empfiehlt, auf regelmäßige Impfungen ihrer Tiere zu achten.

So schützen Sie Ihren Hund

Damit der lückenlose Schutz der Hunde gewährleistet ist, sollten Welpen und Jungtiere eine Grundimmunisierung erhalten. Diese muss dann in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden. Der Kontakt mit toten Wildtieren sollte unbedingt vermieden werden. Beim Fund eines Kadavers bittet das Umweltministerium, den zuständigen Revierinhaber oder Jäger zu kontaktieren.

Ähnlichkeit mit Tollwut

Die Symptome der Staupe ähneln denen der Tollwut. Unter anderem kann sie einen Verlust der natürlichen Scheu, Schläfrigkeit, Bewegungsstörungen oder Aggressivität verursachen. Auch Durchfall, Erbrechen oder Atembeschwerden sind möglich. Übertragen wird das Virus durch Speichel, Sekret und Ausscheidungen.