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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Feuer und Flamme für die Spiele

Datum 14.05.2018

In Kiel haben die Special Olympics begonnen, die nationalen Spiele für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

Ein Sockel mit einer Feuerschale steht auf einer Bühne. Ein Mann und eine Frau entzünden die Schale mit einer Fackel. Zum Abschluss der Eröffnungsfeier entzündete Athletin Michaela Harder gemeinsam mit dem Kieler Handball-Nationalspieler Rune Dahmke die Special-Olympics-Flamme, die während der Wettbewerbstage in der Landeshauptstadt brennen wird. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Athletin Michaela Harder und der Kieler Handball-Nationalspieler Rune Dahmke entzündeten die Special-Olympics-Flamme. © dpa

4.600 Athleten, 2.200 freiwillige Helfer und Wettbewerbe in 19 Sportarten – die Special Olympics sind die größte Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Im Beisein von Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete Schirmherrin Elke Büdenbender in der Kieler Sparkassenarena die Nationalen Spiele. Zum Start sagte der Regierungschef: "Die Special Olympics zeigen, Menschen mit Behinderungen gehören zu unserer Gesellschaft."

Größtes Sportereignis in Deutschland

Kiel werde in den kommenden Tagen Schauplatz großartiger Emotionen und herausragender Leistungen in 19 Disziplinen sein, betonte Günther. Von Badminton über Leichtathletik bis hin zu Tischtennis und Segeln – bis Freitag stehen zahlreiche Wettkämpfe auf dem Programm. Mit mehr als 4.600 Athleten sind die Special Olympics in diesem Jahr das größte Sportereignis in Deutschland. Zum Vergleich: Bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang waren lediglich 2.900 Sportler gestartet.

Der echte Norden entsendet rund 600 Athleten zu den Spielen – weithin sichtbar dank einheitlicher T-Shirts. Die hatte Ministerpräsident Daniel Günther aus seinem Verfügungsfonds gesponsert. Mehr lesen

Menschengruppe mit vielen identischen T-Shirts. Ministerpräsident Daniel Günther mit Athletinnen und Athleten der Special Olympics. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Als Dank für die Unterstützung bekam Ministerpräsident Günther auch ein Teilnehmershirt. © Staatskanzlei

Sport in die Gesellschaft tragen

Der Regierungschef betonte, Sport bedeute Spaß und Freude an individuellen Erfolgen. Die Special Olympics könnten alle Menschen motivieren, sich körperlich zu betätigen. "Gemeinsam tragen alle Teilnehmer den Sportsgeist durch die gesamte Stadt." So werden etwa die Sportstätten an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Schauplatz für ein umfangreiches Mitmachangebot aus neuen und altbekannten Sportarten.

Begegnungen in "Olympic Town"

Während der Special Olympics wird die Reventlouwiese an der Kiellinie zum Ort der Begegnung: In "Olympic Town" kommen Besucher, Athleten und Helfer miteinander in Kontakt – begleitet durch ein buntes Rahmenprogramm aus Musik, Theater, Akrobatik, Sport und Comedy. "Die Spiele geben allen Beteiligten und Zuschauern die Möglichkeit, Hemmnisse und Vorurteile abzubauen und damit die Inklusion voranzubringen", sagte Günther. Er sei stolz, dass sich so viele Freiwillige aus dem ganzen Land gefunden haben, um die Spiele zu einem besonderen Event werden zu lassen: "Ehrenamtliches Engagement bringt die Gesellschaft zusammen. Außerdem fördert es das Miteinander und das Verständnis füreinander."

Großes Engagement

"Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die nicht nur toleriert, sondern auch akzeptiert und gemeinsam handelt", betonte der Regierungschef. Daher fördere das Land die Special Olympics auch mit 250.000 Euro und stelle den Athleten und Betreuern für 60.000 Euro kostenfreie Bustickets zur Verfügung. Weit mehr als 100 Mitarbeiter des Landes erhalten Sonderurlaub, weil sie die Spiele als freiwillige Helfer unterstützen.